Dogecoin: Ernüchterung setzt ein

Dogecoin notiert weit unter seinem Rekordhoch, und neu eingeführte ETFs finden kaum institutionelle Käufer. Auch Kommentare von Elon Musk verpuffen wirkungslos.

Die Kernpunkte:
  • Kurs deutlich unter historischem Allzeithoch
  • Neue ETFs verzeichnen geringe Nachfrage
  • Musk-Kommentare ohne Kursauswirkung
  • Fehlende praktische Anwendungsfälle

Dogecoin startet verhalten in die zweite Februarwoche 2026. Die bekannteste Meme-Kryptowährung notiert aktuell rund 87 Prozent unter ihrem Allzeithoch vom Mai 2021 – und auch die zuletzt gestarteten ETFs finden kaum Käufer. Was früher durch einen einzigen Tweet von Elon Musk abhob, dümpelt heute vor sich hin.

Musk-Kommentar verpufft wirkungslos

Am 3. Februar antwortete Elon Musk auf einen Post zu seinem früheren Versprechen, einen „wortwörtlichen Dogecoin auf den wortwörtlichen Mond“ zu bringen, mit „vielleicht nächstes Jahr“. Die Reaktion des Marktes: keine. Anders als während der Rallye 2021 bewegen Musks Kommentare die Kurse kaum noch. Die damals angekündigte DOGE-1-Satellitenmission, komplett in Dogecoin finanziert, wurde mehrfach verschoben.

Anfang Februar verlor DOGE innerhalb von zwei Tagen rund 7 Prozent im Zuge einer breiteren Krypto-Schwäche. Das Derivatevolumen stieg, während der Spothandel zurückging – klassisches Zeichen für Risikoaversion.

ETFs ohne Nachfrage

Inzwischen sind vier Dogecoin-ETFs in den USA handelbar. Den Anfang machte im September 2025 der REX-Osprey DOGE ETF, gefolgt von Grayscales GDOG und Bitwises BWOW im November. Jüngster Zugang: der 21Shares Dogecoin ETF (TDOG) vom 22. Januar 2026 – als einziger mit expliziter SEC-Zulassung.

Die Zahlen ernüchtern: Alle vier Produkte zusammen verwalten weniger als 40 Millionen Dollar. Das kumulierte Handelsvolumen seit dem ersten Launch liegt bei rund 200 Millionen Dollar. Zum Vergleich: XRP-ETFs generierten im gleichen Zeitraum über 2 Milliarden Dollar Volumen. Institutionelle Investoren zeigen an Meme-Coins offenbar kein Interesse – trotz vereinfachtem Zugang über klassische Finanzprodukte.

Netzwerk ohne Neuerungen

Technisch läuft Dogecoin weiterhin als Proof-of-Work-Blockchain mit Scrypt-Algorithmus. Pro Block werden 10.000 DOGE ausgegeben, es gibt keine maximale Angebotsbegrenzung. Diese dauerhafte Inflation sollte eigentlich transaktionale Nutzung fördern, bleibt aber ohne praktische Anwendungsfälle weitgehend wirkungslos.

Die kurzfristige Kursentwicklung dürfte primär vom Gesamtmarkt abhängen. Dogecoin reagiert historisch überproportional auf Bitcoin- und Ethereum-Bewegungen – sowohl nach oben als auch nach unten. Ohne konkrete Protokoll-Updates oder Partnerschaften bleibt die Meme-Währung ein reiner Sentiment-Trade.

Dogecoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Dogecoin-Analyse vom 9. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Dogecoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Dogecoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Dogecoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...