Dow Jones: Tech stützt, Banken bremsen
Der Dow Jones konsolidiert unterhalb der 50.000-Punkte-Marke. Während Banken wie Goldman Sachs unter Druck geraten, stützen Tech-Riesen wie Microsoft den Index. Rohstoffpreise steigen stark.

- Goldman Sachs belastet den Index deutlich
- Microsoft und Nvidia bieten wichtige Stütze
- Gold und Silber erreichen neue Höchststände
- Chartunterstützung bei 48.700 Punkten entscheidend
Der Dow Jones tut sich weiterhin schwer, die psychologisch wichtige Marke von 50.000 Punkten zu durchbrechen. Der Handel am Freitag war von Volatilität und Unentschlossenheit geprägt, wobei Gewinnmitnahmen im Finanzsektor die Stimmung drückten. Lediglich die Stärke der großen Technologiewerte verhinderte einen tieferen Rücksetzer und hielt den Index in seiner aktuellen Konsolidierungszone.
Banken belasten, Tech stabilisiert
Verantwortlich für den Kursdruck war vor allem Goldman Sachs. Die Aktie verlor 3,75 Prozent und zog aufgrund ihrer hohen Gewichtung den gesamten Index nach unten. Begleitet wurde dieser Abverkauf von Caterpillar, das nach gemischten globalen Produktionssignalen mehr als 3 Prozent nachgab. Analysten sehen hier eine Rotation aus zyklischen Werten und Finanztiteln, da institutionelle Anleger vor der kommenden Woche Risiken im Portfolio neu bewerten.
Ein größeres Minus verhinderte der Technologiesektor. Microsoft legte im Vorfeld der Quartalszahlen um über 3 Prozent zu und bot dem Markt damit eine wichtige Stütze. Auch Amazon und Nvidia zeigten sich robust. Nvidia profitierte dabei von Berichten über neue Chip-Bestellungen aus China, was die Stimmung für KI-bezogene Werte aufhellte, obwohl Intel nach einem schwachen Ausblick massiv einbrach.
Rohstoff-Rallye und Konjunkturdaten
Das Marktgeschehen fand vor dem Hintergrund aggressiver Bewegungen bei den Rohstoffen statt. Gold näherte sich der Marke von 5.000 Dollar je Feinunze und Silber übersprang die 100-Dollar-Hürde. Marktbeobachter werten diese “Debasement Trade”-Bewegung als Absicherung gegen Währungsvolatilität.
Konjunkturseitig gab es hingegen leicht positive Signale: Das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan übertraf die Erwartungen, während die Inflationserwartungen für das kommende Jahr auf 4,0 Prozent sanken – den tiefsten Stand seit Januar 2025. Diese Daten deuten auf eine widerstandsfähige US-Wirtschaft hin, machen die Entscheidungsfindung für die US-Notenbank jedoch nicht einfacher.
Ausblick
Charttechnisch bewegt sich der Dow Jones mit einem Schlusskurs von 49.098,71 Punkten weiterhin in einer engen Spanne. Die Marke von 48.700 Punkten gilt als kurzfristig entscheidende Unterstützung, die von den Bullen verteidigt werden muss, um den langfristigen Aufwärtstrend intakt zu halten.
Die kommende Woche dürfte die Richtung für die nächste Zeit vorgeben. Mit der anstehenden Zinsentscheidung der Federal Reserve und den Quartalszahlen der “Magnificent 7”, darunter Microsoft und Apple, stehen marktbewegende Ereignisse an. Sollte die Unterstützung bei 48.700 Punkten zum Wochenstart halten, könnte dies die Basis für eine Erholung vor dem Fed-Entscheid bilden.
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