DroneShield Aktie: 11,39% Short-Quote
Hohe Leerverkaufspositionen und extreme Volatilität prägen das Bild bei DroneShield. Der RSI signalisiert einen stark überverkauften Markt.

- Short-Quote von 11,39 Prozent
- Kursplus von sechs Prozent
- RSI bei extrem niedrigen 11,7 Punkten
- 30-Tages-Verlust von 18 Prozent
DroneShield steht unter enormem Druck. Leerverkäufer haben den australischen Rüstungsspezialisten massiv ins Visier genommen. Eine aktuelle Auswertung zeigt eine hohe Short-Quote von 11,39 Prozent. Damit gehört das Papier zu den am stärksten leerverkauften Werten am australischen Markt.
Trotz dieser massiven Wetten auf fallende Kurse wehrt sich die Aktie. Am Donnerstag schoss der Kurs in Sydney um über sechs Prozent auf 3,00 Australische Dollar nach oben. Ein starker Gesamtmarkt lieferte kräftigen Rückenwind. Der Leitindex S&P/ASX 200 stieg parallel um knapp 1,5 Prozent.
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An den deutschen Börsen schloss das Papier gestern bei 1,91 Euro. Die Volatilität bleibt mit über 54 Prozent extrem hoch. Auf Jahressicht steht zwar noch ein sattes Plus von rund 170 Prozent auf der Anzeigetafel. Kurzfristig dominiert jedoch der Abwärtsdruck.
In den vergangenen 30 Tagen verlor die Aktie 18 Prozent an Wert. Der Relative-Stärke-Index (RSI) notiert aktuell bei extrem niedrigen 11,7 Punkten. Das signalisiert einen massiv überverkauften Markt. Kein Wunder. Anleger schwanken zwischen der Fantasie für Rüstungstechnologie und Sorgen um die Bewertung.
DroneShield baut KI-gestützte Systeme zur Abwehr von Drohnen. Die Technologie erkennt und neutralisiert unbemannte Bedrohungen. Das Thema kritische Infrastruktur zieht eigentlich viele Käufer an. Die hohe Short-Quote offenbart nun die Kehrseite. Ein beträchtlicher Teil des Marktes sichert sich gegen weitere Kursschwankungen ab oder wettet direkt gegen das Unternehmen.
Die offiziellen Leerverkaufsdaten hinken der Realität immer etwas hinterher. Die australische Aufsichtsbehörde veröffentlicht diese Positionen mit vier Tagen Verzögerung. Die aktuellen Zahlen spiegeln also den Stand von Mitte Mai wider. Ob die Leerverkäufer ihre Positionen während der jüngsten Kurserholung bereits reduziert haben, bleibt unklar.
Die kommenden Updates der Börsenaufsicht definieren die nächste Marktphase. Fällt die Short-Quote, decken sich Leerverkäufer ein und schließen ihre Wetten. Bleibt der Wert zweistellig, sitzt die Skepsis tief. Bis dahin garantieren die gegensätzlichen Positionierungen weitere heftige Kursausschläge.
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