DroneShield Aktie: 2,4 Milliarden Dollar Kapazität bis 2026
DroneShield verzeichnet Rekordumsätze und starkes Software-Wachstum, während eine Prüfung der Börsenaufsicht den Aktienkurs belastet.

- Umsatzsprung um 121 Prozent
- Software-Erlöse verdreifacht
- ASIC prüft Insider-Verkäufe
- Kooperation mit Terma vereinbart
Starke Zahlen, schwacher Kurs – bei DroneShield klaffen operative Realität und Börsenstimmung weit auseinander. Das australische Unternehmen meldet Rekordumsätze und baut sein Software-Geschäft massiv aus. Zeitgleich überschattet eine Untersuchung der Finanzaufsicht die jüngsten Erfolge.
Insider-Verkäufe im Fokus
Die australische Börsenaufsicht ASIC nimmt das Unternehmen ins Visier. Im Zentrum stehen Aktiengeschäfte des ehemaligen CEOs Oleg Vornik und des Ex-Verwaltungsratschefs Peter James. Beide verkauften im vergangenen November innerhalb einer Woche Aktien im Wert von rund 70 Millionen Australischen Dollar. Die Behörde prüft nun das Timing dieser Verkäufe sowie die begleitenden Unternehmensmeldungen.
Die Nachricht drückte den Aktienkurs auf ein Dreimonatstief. Aktuell notiert das Papier bei 2,02 Euro. Auf Wochensicht steht ein Minus von rund 13 Prozent auf der Anzeigetafel. Damit rutschte der Kurs auch leicht unter die 200-Tage-Linie von 2,08 Euro.
Software-Strategie greift
Abseits der juristischen Probleme wächst das operative Geschäft rasant. Im Auftaktquartal kletterte der Umsatz um 121 Prozent auf 74,1 Millionen Australische Dollar. Die Zahlungseingänge der Kunden vervielfachten sich zeitgleich. Der schuldenfreie Konzern sitzt aktuell auf einem komfortablen Cash-Polster von knapp 223 Millionen Dollar.
DroneShield treibt parallel den Umbau des Geschäftsmodells voran. Die Software-Erlöse verdreifachten sich auf 5,1 Millionen Dollar. Das entspricht einem einstelligen prozentualen Anteil am Gesamtumsatz. Das Ziel: 30 Prozent bis zum Jahr 2030. Jedes ausgelieferte Anti-Drohnen-System ist mittlerweile mit der Cloud verbunden und erhält regelmäßige Updates.
Kapazitäten steigen massiv
Um die hohe Nachfrage zu bedienen, baut das Unternehmen seine Kapazitäten aus. Die Produktionsleistung soll bis Ende 2026 von 500 Millionen auf rund 2,4 Milliarden Dollar pro Jahr steigen. Dafür entstehen neue Forschungs- und Fertigungsstätten in Australien, Europa und den USA. Europa bildet mit einer Projektpipeline von 1,1 Milliarden Dollar den wichtigsten regionalen Markt.
Zusätzlichen Rückenwind verspricht eine neue Kooperation. Anfang Mai unterzeichnete DroneShield eine Absichtserklärung mit dem dänischen Rüstungskonzern Terma. Gemeinsam entwickeln sie Systeme für Militär und kritische Infrastruktur. DroneShield liefert KI-gestützte Sensoren und Störsender. Terma bringt Software zur Einsatzführung und Radartechnik ein.
Analysten bewerten die Lage unterschiedlich. Jefferies rät mit einem Kursziel von 3,70 Dollar zum Halten. Bell Potter empfiehlt die Aktie mit einem Ziel von 4,80 Dollar zum Kauf. Am 29. Mai steht die Hauptversammlung an. Dort übernimmt der designierte Vorsitzende Hamish McLennan offiziell das Ruder. Das Treffen wird der erste öffentliche Härtetest für das neue Führungsteam um CEO Angus Bean.
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