DroneShield Aktie: 2,53 Dollar trotz 74-Millionen-Umsatz

Trotz Umsatzvervierfachung und voller Auftragsbücher belastet eine ASIC-Untersuchung den Aktienkurs von DroneShield massiv.

Die Kernpunkte:
  • Umsatz steigt auf 74 Millionen Dollar
  • ASIC-Ermittlungen drücken den Kurs
  • Neuer CEO treibt Europa-Expansion voran
  • Auftragspipeline erreicht 2,2 Milliarden Dollar

Starke Zahlen, schwacher Kurs. Bei DroneShield klaffen Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Die Papiere des Rüstungsspezialisten fielen am Dienstag auf 2,53 Australische Dollar. Das ist der tiefste Stand des Jahres.

Operativ läuft es rund. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz auf 74 Millionen Dollar. Die Zahlungseingänge der Kunden vervierfachten sich nahezu. Der Konzern sitzt auf einem üppigen und schuldenfreien Cash-Polster.

Dennoch werfen Anleger die Aktien aus dem Depot. Seit Jahresbeginn verlor der Titel rund 24 Prozent an Wert. Der Grund liegt in einer laufenden Untersuchung der australischen Aufsichtsbehörde ASIC. Die Ermittler prüfen Offenlegungspflichten und Aktienhandel aus dem November 2025.

Dieser regulatorische Schatten lastet schwer auf dem Kurs. Daran änderte auch der jüngste Chefwechsel nichts. Im April übernahm Angus Bean den Posten des CEO. Er löste Oleg Vornik ab.

Expansion in Europa

Parallel dazu treibt das neue Management die internationale Expansion voran. Auf der Rüstungsmesse Eurosatory verkündete DroneShield eine Partnerschaft mit Defenture. Die Unternehmen integrieren Drohnenabwehrsysteme auf taktische Fahrzeuge. Das Ziel: mobile Luftverteidigung für militärische Einsätze.

Im gleichen Schritt baut der Konzern seine Lieferketten in Polen aus. Lokale Partner sollen die Produktion der Abwehrsysteme absichern. Zuvor hatte DroneShield bereits ein Hauptquartier samt Fabrik in Amsterdam eröffnet. Das Unternehmen schielt auf die milliardenschweren europäischen Modernisierungsprogramme.

Volle Pipeline

Die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Das Management beziffert die Vertriebspipeline auf rund 2,2 Milliarden Dollar. Langfristig peilt DroneShield einen Jahresumsatz von einer Milliarde Dollar an. Ein wichtiger Treiber ist dabei das Software-Geschäft. Es soll im laufenden Jahr über 18 Millionen Dollar beisteuern.

Im zweiten Halbjahr muss das Unternehmen diese Pipeline in verbindliche Verträge umwandeln. Analysten sehen in den jüngsten US-Militäraufträgen eine klare Bestätigung der Technologie. Eine nachhaltige Kurserholung erfordert jedoch einen Abschluss der ASIC-Ermittlungen. Bis dahin deckelt die regulatorische Unsicherheit das Aufwärtspotenzial.

Anzeige

DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 24. Juni liefert die Antwort:

Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu DroneShield