DroneShield Aktie: Auftragsbestand auf 251 Millionen AUD angehoben

Der neue Standort in Adelaide stärkt die Forschung; für 2026 sind 251 Millionen AUD an Erlösen vertraglich gebunden.

Die Kernpunkte:
  • Forschungszentrum in Adelaide offiziell eröffnet
  • Rebecca Lowde übernimmt Finanzressort ab November
  • RfRecon-Erstauslieferung vor Jahresende vorgesehen
  • 2026-Auftragsvolumen erreicht 251 Millionen AUD

Gestern hat DroneShield seinen neuen Standort für Forschung und Entwicklung in Adelaide offiziell eröffnet. Das Unternehmen baut damit seine technologische Präsenz auf dem australischen Heimatmarkt gezielt aus. Im heutigen Handel notiert die Aktie bei 1,00 Euro, was einem leichten Tagesverlust von 1,5 Prozent entspricht.

Die Erweiterung in Adelaide soll die Forschungsaktivitäten spürbar vorantreiben. Mit dem neuen Zentrum will DroneShield vor allem die Leistungsfähigkeit seiner Detektionsplattformen steigern. Weltweit wächst der Bedarf an Systemen zur Abwehr unbemannter Flugkörper kontinuierlich, da staatliche Kunden ihre Sicherheitsinfrastruktur gegen Bedrohungen aus der Luft aufrüsten.

Führungswechsel an der Finanzspitze

Parallel zur räumlichen Vergrößerung steht bei dem Drohnenabwehrspezialisten eine Veränderung im Management an. Am 10. September gab DroneShield bekannt, dass Rebecca Lowde zur neuen Finanzchefin ernannt wurde. Ihr Amtsantritt ist für den 2. November vorgesehen.

Sie folgt auf Carla Balanco, die aus dem Unternehmen ausscheidet. Der Wechsel im Finanzressort fällt in eine Phase, in der das operative Geschäft deutlich an Umfang zulegt. Für das künftige Management kommt es darauf an, die betrieblichen Strukturen an das gewachsene Volumen anzupassen.

Operativer Auftragseingang und Jahresziele

Auf Kundenseite verbuchte das Unternehmen einen ersten Abnehmer für das neu vorgestellte Aufklärungsgerät RfRecon. Das kompakte System nutzt künstliche Intelligenz zur Signalerkennung und soll noch vor dem Jahresende an einen westeuropäischen Militärkunden ausgeliefert werden.

Vor gut einer Woche hob das Unternehmen zudem sein gesichertes Auftragsvolumen an. Für das Geschäftsjahr 2026 kletterten die vertraglich gebundenen Erlöse auf 251 Millionen AUD. Damit bewegt sich das Unternehmen innerhalb der eigenen Prognosespanne von 250 Millionen bis 270 Millionen AUD.

Die Zielerreichung hängt nun maßgeblich davon ab, wie reibungslos die Fertigung und die Übergabe der Systeme an die Besteller verlaufen. Für das Unternehmen gilt es, trotz der raschen Expansion stabile Lieferketten sicherzustellen und Verzögerungen zu vermeiden.

Für die Geschäftsjahre ab 2027 liegen die fest zugesagten Erlöse bei 46 Millionen AUD. An den Märkten sorgte die Auftragslage bisher allerdings für wenig Entspannung. Seit dem Jahresanfang verzeichnet die Aktie ein Minus von 44 Prozent.

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