DroneShield Aktie: Beharrliche Unsicherheit

Das Anti-Drohnen-Unternehmen meldet Umsatzplus von 210 Prozent und erstmals Gewinne, verliert jedoch das wichtige Land156-Projekt der australischen Regierung an einen Konkurrenten.

Die Kernpunkte:
  • Umsatzwachstum von 210 Prozent im ersten Halbjahr
  • Erstmaliger Nettogewinn nach zuvor roten Zahlen
  • Verlust des Land156-Regierungsauftrags an Leidos
  • Kursziel von Bell Potter bei 3,70 Dollar

DroneShield verwirrt seine Anleger: Das australische Anti-Drohnen-Unternehmen meldete Rekordergebnisse für das erste Halbjahr 2025 – Umsatz plus 210 Prozent, erstmals schwarze Zahlen und eine prall gefüllte Auftragspipeline von 2,3 Milliarden Dollar. Die Reaktion der Börse? Ein Kursrutsch von über zehn Prozent. Was läuft hier schief?

Traumzahlen treffen auf Realitätsprüfung

Die Zahlen sprechen eigentlich für sich: DroneShield steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr auf 72,3 Millionen Dollar – ein Plus von satten 210 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Noch beeindruckender: Das Unternehmen schaffte den Sprung in die Gewinnzone mit einem Nettogewinn von 2,1 Millionen Dollar, nachdem zuvor rote Zahlen geschrieben wurden.

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Für das Gesamtjahr 2025 hat DroneShield bereits Aufträge im Wert von 176,3 Millionen Dollar in der Tasche. Die Analysten von Bell Potter sehen darin den Beweis für eine deutliche Geschäftserweiterung – sowohl beim Umfang als auch bei der Häufigkeit neuer Verträge.

Der Schatten des Land156-Debakels

Doch ein Ereignis überschattet die positive Entwicklung: DroneShield ging bei der Vergabe des prestigeträchtigen Land156-Programms der australischen Regierung leer aus. Stattdessen erhielt Leidos Australia den Zuschlag als System-Integrationspartner für das lukrative Verteidigungsprojekt.

Dieser Rückschlag traf die Anleger hart. Obwohl Analysten davon ausgehen, dass DroneShield in kleinerer Funktion noch am Projekt beteiligt werden könnte, war der Verlust des Hauptvertrags eine bittere Enttäuschung für den Markt.

Gewinnmitnahmen nach Kursexplosion

Die negative Marktreaktion spiegelt auch die enormen Erwartungen wider, die sich nach dem spektakulären Kursanstieg der Aktie aufgebaut hatten. Nach einem Jahr mit außergewöhnlichen Kursgewinnen nutzten viele Investoren die Gelegenheit zu Gewinnmitnahmen.

Bell Potter hält trotz allem an der Kaufempfehlung fest, senkte das Kursziel jedoch leicht auf 3,70 Dollar. Die Analysten verweisen auf die starke operative Entwicklung und die gefüllte Auftragspipeline als Grundlage für weiteres Wachstum.

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