DroneShield Aktie: Canaccord sieht 40-Prozent-Potenzial

Hohe Leerverkaufsquote belastet DroneShield, während Analysten und neue Partnerschaften für Optimismus sorgen.

Die Kernpunkte:
  • Knapp zwölf Prozent Leerverkaufsanteil
  • Analysten sehen 40 Prozent Kurspotenzial
  • Vorvertrag mit Defenture geschlossen
  • Ex-Admiral Goddard im Aufsichtsrat

Bei DroneShield prallen derzeit zwei Welten aufeinander. Während Leerverkäufer massiv gegen den Rüstungstechnologen wetten, sehen Analysten deutliches Aufwärtspotenzial. Anleger reagieren auf dieses Spannungsfeld nervös. Die Aktie rutschte am Montag um gut zwei Prozent auf 1,62 Euro ab.

Wetten gegen den Kurs

DroneShield gehört aktuell zu den am stärksten leerverkauften Werten an der australischen Börse. Knapp zwölf Prozent der Aktien sind leerverkauft. Die Folge: eine anhaltend hohe Volatilität.

Analysten halten dagegen. Die Investmentbank Canaccord Genuity bestätigte am Wochenende ihre Kaufempfehlung. Das Kursziel liegt bei 3,75 Australischen Dollar. Das entspricht einem Kurspotenzial von rund 40 Prozent.

Neue Partnerschaft und Prominenz im Board

Operativ treibt das Management die Expansion voran. Auf der Rüstungsmesse Eurosatory in Paris schloss das Unternehmen einen Vorvertrag mit dem Mobilitätsspezialisten Defenture. Gemeinsam wollen sie Drohnenabwehrsysteme direkt in Fahrzeuge integrieren. Das eröffnet neue kommerzielle Märkte.

Parallel dazu verstärkt DroneShield das Führungsgremium. Ab Juli zieht Lee Goddard als unabhängiges Mitglied in den Verwaltungsrat ein. Der ehemalige Konteradmiral bringt drei Jahrzehnte Erfahrung im Bereich der nationalen Sicherheit mit. Er soll internationale Beschaffungsprozesse beschleunigen.

Der Blick auf die Technik

Auf dem Papier steht auf Jahressicht noch ein sattes Plus von über 50 Prozent. Seit Januar hat der Titel allerdings knapp 18 Prozent eingebüßt. Vom Rekordhoch bei 3,65 Euro aus dem vergangenen Oktober ist der Kurs weit entfernt.

Technisch nähert sich die Aktie nun einem überverkauften Zustand. Der Relative-Stärke-Index liegt aktuell bei 33. Anleger behalten neben diesen Chartmarken auch die laufende Untersuchung der australischen Aufsichtsbehörde ASIC im Blick. Diese prüft weiterhin Unternehmensmeldungen aus dem späten Jahr 2025.

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