DroneShield Aktie: Europäischer Aufbruch
Der Drohnenabwehrspezialist DroneShield erzielt erstmals einen Jahresgewinn und startet die Fertigung in Europa, um vom massiven Verteidigungsaufbau zu profitieren.

- Eröffnung der ersten EU-Produktionsstätte
- Erster Jahresgewinn nach starkem Umsatzwachstum
- Auftragspipeline von 2,3 Milliarden AUD
- Massive Ausweitung der Produktionskapazität geplant
DroneShield hat seine erste Produktionsstätte für Drohnenabwehrsysteme in der EU eröffnet – ein strategischer Schritt, der das australische Unternehmen mitten in einen der größten Rüstungsbooms Europas seit Jahrzehnten katapultiert. Gleichzeitig meldete das Unternehmen seinen ersten Jahresgewinn. Die Kombination aus beidem gibt dem Wachstumskurs eine neue Qualität.
Produktion in Europa läuft an
Am 11. März 2026 gab DroneShield den Start der EU-Fertigung bekannt. In Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Auftragshersteller werden nun Counter-UAS-Systeme in Europa produziert – die erste Produktionslinie des Unternehmens außerhalb Australiens. Die Lieferung der ersten Einheiten ist für Mitte 2026 geplant.
Der Schritt ist strategisch kalkuliert. Europäische Ausschreibungen priorisieren zunehmend regionale Produktion und souveräne Lieferketten. Mit einer EU-Fertigungskapazität kann DroneShield künftig direkt auf diese Anforderungen reagieren – und damit Aufträge gewinnen, die bislang an lokal verankerte Anbieter gingen.
Der Zeitpunkt ist günstig: Das ReArm Europe-Programm treibt die nationalen Verteidigungsbudgets auf historische Höchststände. Europa und Großbritannien stellen mit einem Pipeline-Volumen von 1,2 Milliarden AUD über 78 Projekte das größte Segment in DroneShields Auftragspipeline dar, die im Februar 2026 auf insgesamt 2,3 Milliarden AUD angewachsen ist.
Erster Jahresgewinn und ambitionierte Skalierung
Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 unterstreichen den Wandel: Der Umsatz stieg um 276 Prozent auf 216,5 Millionen US-Dollar, der Nettogewinn nach Steuern lag bei 3,52 Millionen AUD – nach einem Verlust im Vorjahr. Das Unternehmen hat damit erstmals schwarze Zahlen geschrieben.
Die Analysten von Bell Potter behalten ihr Kaufurteil bei, senkten das 12-Monats-Kursziel jedoch leicht von 5,00 auf 4,80 AUD. Hintergrund: Die Bruttomarge von 64,8 Prozent blieb minimal unter den Erwartungen, und eine Wertberichtigung von 8,5 Millionen AUD auf ältere DroneGun-Modelle belastete das Ergebnis.
Parallel dazu treibt DroneShield die Produktionskapazität massiv aus: Die kombinierte Jahreskapazität soll von rund 500 Millionen US-Dollar (2025) auf 2,4 Milliarden US-Dollar bis Ende 2026 wachsen. Die Belegschaft soll dafür von 250 auf über 450 Mitarbeiter aufgestockt werden.
Auftragslage und Ausblick
Der zweitgrößte Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte – ein europäischer Militärvertrag über 49,6 Millionen AUD – verdeutlicht, dass die Nachfrage keine Eintagsfliege ist. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hat DroneShield bereits 104 Millionen AUD an festen Aufträgen in den Büchern.
Das zentrale Risiko liegt nun in der Umsetzung: Die gleichzeitige Skalierung von Produktion in drei Ländern, wachsender Wettbewerb durch große Rüstungskonzerne und ungleichmäßige Auftragszeitpunkte können den Hochlauf bremsen. Wie schnell DroneShield seine Fertigungskapazitäten tatsächlich füllen kann, wird die Entwicklung im zweiten und dritten Quartal 2026 zeigen.
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