DroneShield Aktie: Fractl-Laser von AIM Defence integriert

DroneShield integriert einen Hochenergielaser in seine offene Architektur, meldet Fortschritte bei US-Aufträgen und gewinnt einen ersten RfRecon-Kunden.

Die Kernpunkte:
  • Aktie legt um 4,9 Prozent zu
  • Hochenergielaser ergänzt bestehende Abwehrtechnik
  • US-Systeme erfolgreich auf Fahrzeugen abgenommen
  • Erster RfRecon-Verkauf in Westeuropa

Die Aktie von DroneShield verzeichnet heute ein Kursplus von 4,9 Prozent auf 1,03 Euro. Gleichzeitig baut das Unternehmen seine Plattform aus: Medienberichten zufolge erweitert der australische Spezialist seine offene Systemarchitektur um den Hochenergie-Lasereffektor Fractl von AIM Defence.

Damit vergrößert DroneShield seine mehrschichtige Abwehrplattform über die bisherigen Kernbereiche hinaus. Bislang konzentrierte sich das System vor allem auf Hochfrequenzerfassung, elektronische Kampfführung sowie übergeordnete Führungssysteme.

Die Einbindung von Hochenergielasern ergänzt die Architektur um ein physisches Abwehrmittel gegen unbemannte Flugkörper. Für Kunden bedeutet die Öffnung der Schnittstellen, dass externe Effektoren direkt in das bestehende Lagebild eingebunden werden können.

Operative Fortschritte in den USA und Europa

Parallel dazu treibt das Unternehmen die operative Umsetzung bestehender Militäraufträge voran. Für die US-Streitkräfte wurden Einheiten des Typs DroneSentry-X Mk2 auf Infanteriefahrzeugen installiert und erfolgreich abgenommen.

Das Management stellte klar, dass es sich hierbei um die vereinbarte Abwicklung des bereits bekannten Auftrags JIATF-401 handelt und nicht um einen Neuauftrag. Die erfolgreiche Übergabe sichert jedoch den weiteren Projektfortschritt im wichtigen US-Geschäft.

Zusätzlich verzeichnete DroneShield den ersten Verkaufserfolg für das Aufklärungsprodukt RfRecon. Medienberichten zufolge soll das neu eingeführte System noch vor Ende 2026 an einen bestehenden westeuropäischen Militärkunden ausgeliefert werden.

Zuvor hatte der Betrag Ende August bei 240 Millionen US-Dollar gelegen. DroneShield bewegt sich damit weiterhin innerhalb der ausgegebenen Zielspanne für das Gesamtergebnis.

Auch auf Führungsebene stellte sich der Konzern neu auf: Vor gut einer Woche berief DroneShield Rebecca Lowde zur neuen Finanzchefin.

Dennoch bleibt das Papier nach den Verlusten der vergangenen Monate gefordert: Mit einem Rückgang von 43 Prozent seit Jahresanfang notiert der Titel weiterhin mit deutlichem Abstand unter früheren Jahreshöchstständen.

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