DroneShield Aktie: Gewinn richtig angepackt!

DroneShield-Aktionäre stimmen über Vergütungspaket von CEO Angus Bean ab. Analysten bewerten das Kurspotenzial angesichts einer Milliarden-Pipeline unterschiedlich.

Die Kernpunkte:
  • Abstimmung über CEO-Vergütung am 29. Mai
  • Auftragsbestand von über 2 Milliarden Dollar
  • Neue Europazentrale in Amsterdam geplant
  • Analysten uneins über Aktienkursentwicklung

Ein prall gefüllter Auftragsbestand von über zwei Milliarden australischen Dollar trifft auf eine hochvolatile Aktie. Wenn die Aktionäre von DroneShield Ende Mai zur Hauptversammlung zusammenkommen, geht es um mehr als nur Routine. Die Abstimmung wird zum ersten echten Stimmungstest für den neuen Vorstandschef Angus Bean und seine ehrgeizigen Wachstumspläne.

Am 29. Mai steht in Sydney das Vergütungspaket des seit April amtierenden CEOs zur Abstimmung. Auf der Tagesordnung steht die Zuteilung von rund 290.000 erfolgsabhängigen Optionen. Diese sind an strikte Langfristziele geknüpft. Zukünftige Boni sollen laut Vorschlag erst ab Umsatzschwellen im dreistelligen Millionenbereich fließen.

Rekordzahlen und ein massiver Vertriebstrichter

Die Basis für Beans Pläne bildet ein starkes erstes Quartal. DroneShield verzeichnete den zweithöchsten Quartalsumsatz der Firmengeschichte. Der operative Cashflow blieb im vierten Quartal in Folge positiv. Der globale Vertriebstrichter ist inzwischen auf 2,2 Milliarden australische Dollar angewachsen.

Davon entfällt rund die Hälfte auf Europa und Großbritannien. Aktuell verhandelt der Drohnenabwehr-Spezialist über 15 Verträge mit einem Volumen von jeweils mehr als 30 Millionen US-Dollar. Das größte Einzelprojekt bringt sogar 750 Millionen US-Dollar auf die Waage.

Um dieses Volumen abzuarbeiten, baut das Unternehmen seine Kapazitäten massiv aus. Eine neue Europazentrale in Amsterdam dient als strategischer Knotenpunkt. Parallel dazu startet Mitte des Jahres die Fertigung bei einem europäischen Auftragshersteller. Die jährliche Produktionskapazität soll bis Ende 2026 auf 2,4 Milliarden australische Dollar steigen.

Auch das Geschäftsmodell wandelt sich. Die Verkäufe von Software-as-a-Service kletterten zuletzt um 205 Prozent auf 5,1 Millionen australische Dollar. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen wiederkehrende Abonnements ein Drittel der gesamten Erlöse ausmachen.

Analysten uneins über weiteres Kurspotenzial

An der Börse spiegelt sich diese Dynamik in extremen Ausschlägen wider. Auf Jahressicht steht bei der DroneShield-Aktie ein Plus von satten 222 Prozent, der Kurs pendelt aktuell um 2,26 Euro. Die hohe annualisierte Volatilität von über 61 Prozent zeigt jedoch die Nervosität der Anleger. Regierungsaufträge fallen oft unregelmäßig an, was die Umsatzsichtbarkeit trübt.

Entsprechend gespalten blicken Analysten auf die Papiere. Bell Potter rät mit einem Kursziel von 4,80 australischen Dollar zum Kauf und verweist auf anstehende Vertragsabschlüsse. Jefferies stuft die Aktie hingegen nur auf „Halten“ ein. Das dortige Kursziel von 3,70 Dollar begründen die Experten mit vorgezogenen Umsätzen und begrenzter Prognostizierbarkeit.

Die Abstimmungsergebnisse am 29. Mai liefern ein erstes messbares Stimmungsbild der Aktionäre zum neuen Management. Im operativen Geschäft bleibt die Konvertierung der massiven Projektpipeline der entscheidende Faktor. Gelingt der Abschluss des verhandelten 750-Millionen-Dollar-Großauftrags, dürfte dies die Skepsis der zurückhaltenden Marktbeobachter deutlich dämpfen.

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