DroneShield Aktie: Marktexpansion gelingt!

DroneShield hat in kurzer Zeit eine bemerkenswerte Verwandlung vollzogen: vom wachstumsstarken Startup zum profitablen Verteidigungslieferanten mit globalem Fußabdruck. Die Eröffnung einer europäischen Produktionsstätte am 11. März und ein historisch starkes Geschäftsjahr 2025 unterstreichen diesen Wandel mit konkreten Zahlen.

Europäische Fabrik als strategischer Schlüssel

Die neue EU-Montagelinie entstand in Partnerschaft mit einem etablierten europäischen Auftragsfertiger und soll ab Mitte 2026 erste Systeme ausliefern. Das Spektrum reicht von der Bestückung von Leiterplatten über Präzisionsfertigung bis hin zur Kabelkonfektionierung.

Der Hintergrund ist klar: Europäische Regierungen bevorzugen bei Verteidigungsaufträgen zunehmend regionale Lieferketten und verlangen von ausländischen Anbietern eine physische Produktionspräsenz. Die Initiative ReArm Europe treibt die Verteidigungsbudgets auf dem Kontinent zusätzlich in die Höhe. DroneShield hat in Europa bereits eine Projektpipeline von 78 Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden AUD aufgebaut.

Die Reaktion an der ASX war entsprechend positiv: Die Aktie legte am 13. März um mehr als 6 Prozent zu, bei einem Handelsumsatz von über 99 Millionen AUD.

Erstes Gewinnjahr und wachsendes Auftragspolster

Das Geschäftsjahr 2025 markierte einen Wendepunkt. Der Umsatz stieg um 276 Prozent auf 216,5 Millionen AUD, und erstmals wies DroneShield einen Nettogewinn aus — 3,5 Millionen AUD nach einem Verlust im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA erreichte 36,5 Millionen AUD.

Parallel dazu entwickelt das Unternehmen sein Erlösmodell weiter: Neben dem Hardwareverkauf gewinnen SaaS-Abonnements an Bedeutung, die stabilere, wiederkehrende Einnahmen generieren sollen.

Für 2026 verfügt DroneShield über einen festen Auftragsbestand von 104 Millionen AUD. Darin enthalten ist ein europäischer Militärauftrag über 49,6 Millionen AUD für tragbare Drohnenabwehrsysteme — der zweitgrößte Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte. Die Gesamtpipeline wuchs binnen eines Monats von 2,1 auf 2,3 Milliarden AUD, 18 Einzelprojekte sind jeweils mit mehr als 30 Millionen AUD bewertet, das größte mit 750 Millionen AUD.

Fünffache Kapazitätssteigerung geplant

Um die wachsende Nachfrage zu bedienen, plant DroneShield eine massive Ausweitung der Produktionskapazität: von rund 500 Millionen AUD jährlich im Jahr 2025 auf 2,4 Milliarden AUD bis Ende 2026. Allein in Sydney wurden 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche und 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung hinzugefügt. Die Belegschaft soll von 250 auf über 450 Mitarbeiter wachsen, mit Michael Powell als neu ernanntem Chief Operating Officer mit 25 Jahren Erfahrung in der Verteidigungs- und Raumfahrtbranche.

Risiken bleiben dennoch bestehen: Eine Lagerbestandsabschreibung von 10,3 Millionen AUD, mögliche Lieferkettenprobleme und potenzielle Steuerverbindlichkeiten aus der Konzernstruktur könnten die Margen belasten. Die entscheidende Frage für 2026 lautet, ob die neue Kapazität schnell genug hochgefahren werden kann, um die milliardenschwere Pipeline tatsächlich in gebuchten Umsatz zu verwandeln.

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