DroneShield Aktie: RfRecon als neues Flaggschiff vorgestellt
DroneShield baut seine Produktpipeline aus und verfügt über 240 Millionen australische Dollar gesicherten Umsatz, kämpft aber weiter mit Verlusten.

- RfRecon als neues Hardware-Flaggschiff vorgestellt
- Serienproduktion für zweite Jahreshälfte vorgesehen
- Gesicherter Umsatz erreicht 240 Millionen Australische Dollar
- Umsatzplus trifft auf operativen EBITDA-Verlust
DroneShield treibt seine Produktoffensive voran. Nach der Vorstellung der RfAI-3-Plattform im Juli hat das Unternehmen im August mit RfRecon ein neues Flaggschiff-Hardwareprodukt vorgestellt. Die Serienfertigung soll in der zweiten Jahreshälfte anlaufen, erste Auslieferungen sind bis Jahresende geplant.
Die Aktie notiert am heutigen Freitag bei 1,08 Euro und legt um 3,2 Prozent zu, nachdem sie gestern noch bei 1,05 Euro geschlossen hatte. Der Kurs bleibt damit weiterhin deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 1,81 Euro, was die anhaltende Skepsis vieler Investoren seit den Halbjahreszahlen vom vergangenen Mittwoch widerspiegelt.
Auftragsbestand wächst parallel zur Produktpipeline
Die neuen Produkte treffen auf ein Geschäft, das nach eigenen Angaben so viel Auftragssicherheit besitzt wie nie zuvor. Der committed revenue, also bereits vertraglich gesicherter Umsatz für das laufende Geschäftsjahr, lag zum 21. August bei 240 Millionen australischen Dollar. Das entspricht 111 Prozent des gesamten Umsatzes des Vorjahres. Für die Zeit ab 2027 weist DroneShield zusätzlich 43 Millionen australische Dollar an gesichertem Umsatz aus.
Diese Zahlen untermauern die Umsatzprognose von 250 bis 270 Millionen australischen Dollar für das laufende Geschäftsjahr, die das Unternehmen zuletzt bekräftigt hatte. Anleger dürften genau beobachten, ob die neuen Hardwareprodukte diese Visibilität weiter stärken oder ob Verzögerungen bei der Serienfertigung Risiken bergen.
Infrastruktur als Fundament für die Skalierung
Hinter der Produktoffensive steht ein umgebauter Fertigungsbetrieb. Anfang des Jahres bezog DroneShield eine neue, 3.000 Quadratmeter große Produktionsstätte, führte neue ERP- und Vertriebssysteme ein und fertigte im Juni erstmals Hardware in Europa. Diese Investitionen sollen die Basis dafür legen, dass RfRecon und die RfAI-3-Plattform tatsächlich in dem angepeilten Tempo ausgeliefert werden können.
Parallel dazu hat DroneShield im ersten Halbjahr neue Kooperationen mit mehreren Partnern geschlossen, darunter Intelic, Origin Robotics, Overland AI, Terma, Airspace Link, Parsons und Defenture. Solche Absichtserklärungen erweitern potenziell den Vertriebszugang, ohne dass sie unmittelbar bilanzwirksam werden.
Spannungsfeld zwischen Wachstum und Profitabilität
Der eigentliche Knackpunkt bleibt die Wirtschaftlichkeit. Die Halbjahreszahlen vom vergangenen Mittwoch zeigten zwar ein Umsatzplus von 74 Prozent, doch parallel dazu einen operativen Verlust auf EBITDA-Basis. Genau diese Kombination aus Wachstum und Verlustausweitung hatte die Aktie zunächst belastet und wirkt bis heute nach – der Kurs liegt weiterhin rund 15 Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt.
Für die Produktneuheiten bedeutet das: Sie müssen nicht nur technologisch überzeugen, sondern auch dazu beitragen, dass sich das Umsatzwachstum künftig stärker in der Profitabilität niederschlägt. Ob RfRecon und RfAI-3 diesen Beweis liefern können, dürfte sich erst zeigen, wenn die ersten Auslieferungen zum Jahresende erfolgen und in den nächsten Quartalszahlen sichtbar werden.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 4. September liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




