DroneShield Aktie: Trendwende mit Substanz
Der Drohnenabwehr-Spezialist DroneShield meldet für 2025 erstmals schwarze Zahlen und einen historisch hohen Auftragsbestand, der das Wachstum für 2026 sichert.

- Erstmals profitables Geschäftsjahr mit Rekordumsatz
- Auftragsbestand erreicht historisches Hoch
- Produktionskapazität soll massiv ausgebaut werden
- Geopolitische Lage treibt Nachfrage nach Abwehrsystemen
DroneShield hat 2025 erstmals schwarze Zahlen geschrieben — und das nicht knapp. Der australische Drohnenabwehr-Spezialist meldete Rekordumsätze und einen Schwenk zur Profitabilität, während der Auftragsbestand auf ein historisches Hoch kletterte. Die Aktie befindet sich seit zwei Wochen in einer Erholungsbewegung und notiert dabei deutlich über ihrem 200-Tage-Durchschnitt.
Rekordergebnisse als Fundament
Das Geschäftsjahr 2025 markiert einen Wendepunkt: DroneShield erzielte einen Umsatz von 216,55 Millionen australischen Dollar und schrieb mit einem Nettogewinn von 3,52 Millionen AUD erstmals Gewinne. Das bereinigte EBITDA lag bei 36 Millionen AUD, die Bruttomarge näherte sich 65 Prozent — starke Werte für ein Unternehmen, das noch vor Kurzem Verluste schrieb.
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Treiber waren neben dem Kerngeschäft mit Drohnenabwehrsystemen auch wachsende SaaS-Erlöse. Das Unternehmen ergänzt seine Hardware-Verkäufe zunehmend mit Software-Abonnements, die wiederkehrende Einnahmen generieren sollen.
Auftragsbestand auf Rekordniveau
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 stehen bereits 104 Millionen AUD an festen Aufträgen in den Büchern. Hinzu kommen sechs kürzlich gemeldete Verträge über insgesamt 21,7 Millionen AUD für portable Drohnenabwehrsysteme sowie ein europäischer Militärvertrag über 49,6 Millionen AUD — der zweitgrößte Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte.
Die Projektpipeline wächst auf 2,3 Milliarden AUD, davon allein 1,2 Milliarden AUD in Europa verteilt auf 78 Projekte. Rückenwind liefert die geopolitische Lage: Steigende Verteidigungsbudgets in Europa und zunehmender Drohneneinsatz in Konfliktregionen treiben die Nachfrage nach C-UAS-Technologie.
Ambitionierte Wachstumspläne
DroneShield will seine jährliche Produktionskapazität bis Ende 2026 von 500 Millionen auf 2,4 Milliarden AUD verfünffachen. Neue Fertigungsstandorte in Australien, den USA und Europa sowie eine Verdoppelung der Belegschaft auf über 450 Mitarbeiter sollen das Wachstum stützen. Mit Michael Powell, einem Veteranen mit über 25 Jahren Erfahrung in der Verteidigungs- und Luftfahrtbranche, wurde ein neuer Chief Operating Officer verpflichtet.
Risiken bleiben dennoch: Eine Lagerbestandsabschreibung von 10,3 Millionen AUD, Lieferkettenrisiken und mögliche Steuerverbindlichkeiten aus der Konzernstruktur könnten die Marge belasten.
Die nächste Bewährungsprobe kommt schnell: Die angekündigten Lieferungen aus dem Q1 2026 und die erwarteten Zahlungseingänge im zweiten Quartal werden zeigen, ob der Auftragsbestand zuverlässig in Umsatz und Cash umgewandelt werden kann — und ob die Profitabilität kein Einmaleffekt war.
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