DroneShield: Enterprise-SaaS zielt auf 30% Umsatzanteil
DroneShield meldet Rekordquartal mit starkem Cashflow und dreistelligem SaaS-Wachstum. Das Unternehmen strebt 30 Prozent Umsatzanteil aus Softwareabos an.

- Umsatzplus von 121 Prozent im Quartal
- Kundenzahlungen erreichen neuen Rekord
- SaaS-Einnahmen steigen um 205 Prozent
- Pipeline umfasst 2,2 Milliarden Dollar
DroneShield hat sein erstes Quartal 2026 mit einem klaren Signal abgeschlossen: Das Unternehmen will weg vom reinen Hardwareverkauf. Der Anteil wiederkehrender Softwareeinnahmen wächst rasant — und das dürfte die Marge langfristig deutlich verbessern.
Rekordquartal mit starkem Cashflow
Der Umsatz stieg im ersten Quartal auf 74,1 Millionen australische Dollar. Das entspricht einem Plus von 121 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Noch beeindruckender: Die Kundenzahlungen erreichten 77,4 Millionen australische Dollar — ein Anstieg von 360 Prozent und ein neuer Unternehmensrekord.
Der operative Cashflow drehte auf plus 24,1 Millionen australische Dollar. Im Vorjahresquartal hatte er noch bei minus 17,9 Millionen gelegen. Es ist das vierte Quartal in Folge mit positivem operativem Cashflow. Die Kasse wuchs auf 222,8 Millionen australische Dollar.
SaaS wächst dreistellig
Das eigentliche Kernthema ist das SaaS-Geschäft. Die Einnahmen aus Softwareabonnements stiegen um 205 Prozent auf 5,1 Millionen australische Dollar. Absolut betrachtet ist das noch ein kleiner Teil des Gesamtumsatzes. Die Wachstumsrate zeigt jedoch, dass Kunden das Modell zunehmend annehmen.
DroneShield bietet drei Abo-Stufen an: Einzelgeräte, taktische Standortlösungen und unternehmensweite Kommandosysteme für militärische oder staatliche Großkunden. Das Enterprise-Paket startete Ende 2025. Das Ziel: 30 Prozent des Gesamtumsatzes sollen künftig aus SaaS-Verträgen kommen. Erreicht das Unternehmen diese Marke, verändert sich das Margenprofil grundlegend.
Pipeline und Ausblick
Die Vertriebspipeline umfasst aktuell 2,2 Milliarden australische Dollar über 312 aktive Projekte weltweit. Europa und Großbritannien stellen mit 1,1 Milliarden australische Dollar den größten Einzelblock dar. In Amsterdam hat DroneShield kürzlich eine europäische Zentrale eröffnet. Die ersten in Europa produzierten Systeme sollen zur Jahresmitte ausgeliefert werden.
Für das Gesamtjahr 2026 liegen bereits 154,8 Millionen australische Dollar an gesichertem Umsatz vor. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es 94,4 Millionen. Neue Hardware- und Softwareprodukte plant das Unternehmen ab dem dritten Quartal.
Auf Governance-Ebene steht ein Wechsel an: Hamish McLennan soll am 1. Mai als designierter Aufsichtsratsvorsitzender eintreten und auf der Hauptversammlung am 29. Mai formal bestätigt werden.
An der Börse notiert die Aktie bei 2,22 Euro — ein Tagesrückgang von knapp fünf Prozent, der den starken Zahlen auf den ersten Blick widerspricht. Über zwölf Monate hat sich der Kurs allerdings mehr als verdreifacht.
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