DroneShield: SaaS-Umsatz um 205% gestiegen

DroneShield verdoppelt den Umsatz im ersten Quartal 2026 und ernennt einen neuen Vorstandschef. Das Softwaregeschäft wächst rasant.

Die Kernpunkte:
  • Umsatz steigt auf 74,1 Millionen Dollar
  • Operativer Cashflow wird positiv
  • Softwareumsatz wächst um 205 Prozent
  • Neuer CEO und Aufsichtsratschef ernannt

Das erste Quartal gilt in der Rüstungsindustrie traditionell als schwach. DroneShield bricht in diesem Jahr deutlich mit diesem Muster. Der Spezialist für Drohnenabwehr meldet für den Jahresauftakt 2026 operative Rekordzahlen. Ein rasant wachsendes Softwaregeschäft treibt diese Entwicklung an.

Umsatzsprung und volle Kassen

Der Umsatz kletterte auf 74,1 Millionen Australische Dollar. Das ist mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Parallel dazu erreichten die Kundeneinzahlungen einen Höchstwert von 77,4 Millionen Dollar.

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Besonders der operative Cashflow sticht hervor. Er drehte mit 24,1 Millionen Dollar tief in den positiven Bereich. Damit verzeichnet das schuldenfreie Unternehmen das vierte Quartal in Folge einen positiven Mittelzufluss. Die Barreserven schwellen auf 222,8 Millionen Dollar an. Ein komfortables Polster.

Software wird zum Wachstumstreiber

Ein genauerer Blick auf die Segmente offenbart eine Verschiebung. Die wiederkehrenden Software-Umsätze stiegen um 205 Prozent auf 5,1 Millionen Dollar. Sie machen nun einen spürbaren Teil der fest zugesagten Jahreseinnahmen aus.

Das Management plant hohe Investitionen in die Forschung. Dank der starken Kassenlage finanziert DroneShield dieses Wachstum komplett aus eigenen Mitteln. Die prall gefüllte Vertriebspipeline stützt diesen Kurs. Aktuell umfasst sie über 300 Projekte mit einem Volumen von 2,2 Milliarden Dollar.

Neue Führung übernimmt

Diese Wachstumsphase begleitet ein neues Führungsteam. Der langjährige Vorstandschef Oleg Vornik übergibt sein Amt an den bisherigen Produktchef Angus Bean. Zeitgleich löst Hamish McLennan den scheidenden Aufsichtsratschef Peter James ab.

An der Börse honorieren Investoren die operative Entwicklung schon länger. Auf Zwölf-Monats-Sicht steht bei der Aktie ein Plus von rund 245 Prozent. Aktuell pendelt das Papier bei 2,29 Euro.

Die neue Doppelspitze muss nun beweisen, dass sie die Milliarden-Pipeline in feste Verträge umwandeln kann. Die langfristige Zielvorgabe steht bereits fest. Bis 2030 will DroneShield einen Jahresumsatz von einer Milliarde Dollar erreichen. Weitere Details zur Strategie liefert das Management am 23. April auf einer Investorenkonferenz.

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