DSV Aktie: Jefferies senkt Kursziel
Jefferies reduziert seine Synergieprognose bis 2030 auf 14 Milliarden dänische Kronen und senkt das Kursziel für DSV.

- DSV notiert knapp über dem Jahrestief
- Jefferies senkt das Kursziel auf 2.000 Kronen
- Synergien 2027 auf drei Milliarden geschätzt
- Prognose für 2030 von 18 auf 14 Milliarden reduziert
Die Aktie des dänischen Transport- und Logistikkonzerns DSV verharrt vor der Veröffentlichung der anstehenden Zwischenbilanz in einer schwierigen Phase. Nach monatelangen Kursverlusten ging das Papier gestern im europäischen Handel bei 154,40 Euro aus dem Handel. Damit notiert der Titel nur noch 0,5 Prozent über seinem 52-Wochen-Tief von 153,70 Euro.
Marktteilnehmer blicken mit wachsender Zurückhaltung auf das Zusammenspiel aus verhaltenem organischem Wachstum und dem anspruchsvollen Integrationsprozess des zugekauften Konkurrenten Schenker.
Jefferies dämpft Erwartungen an Synergien
Für zusätzliche Skepsis sorgte eine Einschätzung des Analysehauses Jefferies vom 2. Oktober. Die Experten senkten ihr Kursziel für DSV von 2.200 auf 2.000 dänische Kronen, beließen ihre Einstufung jedoch auf „Buy“. Als Hauptgründe für den Schritt führten die Analysten eine schwächere organische Wachstumsdynamik sowie ein langsameres Tempo bei der Hebung der Schenker-Synergien an.
Für das Jahr 2027 rechnet Jefferies mit Synergieeffekten von rund 3 Milliarden dänischen Kronen. Auch auf lange Sicht fallen die Prognosen vorsichtiger aus: Bis zum Jahr 2030 kalkuliert das Bankhaus nun mit Einsparungen von 14 Milliarden dänischen Kronen, nachdem zuvor noch von 18 Milliarden dänischen Kronen ausgegangen worden war.
Blick auf die Zwischenbilanz
Klarheit über den tatsächlichen Geschäftsverlauf im abgelaufenen Jahresviertel erwarten Investoren von der anstehenden Zwischenbilanz. Erst die Vorlage der Zahlen dürfte zeigen, ob sich die jüngsten Bremsspuren auch im operativen Zahlenwerk niederschlagen.
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