Dürr bestätigt Jahresprognose

Dürr hat im ersten Quartal des Jahres weniger verdient - trotz höherer Einnahmen. Die Aktie fiel mit 31,23 Euro zeitweise auf den tiefsten Stand seit Anfang Januar.

Die Anleger waren enttäuscht, sie hatten beim Maschinen- und Anlagenbauer Dürr mit mehr Gewinn gerechnet. Von Januar bis Ende März steigerte man zwar den  Umsatz um 13,1 % auf 949,9 Millionen Euro. Aber das Ebit, also der Gewinn vor Zinsen und Steuern, lag mit 48,6 Millionen Euro um 4,8 % unter demjenigen des Vorjahres. Dies lag vor allem an Sonderaufwendungen. Allerdings konnte das Unternehmen einen positiven Auftragseingang vorlegen. Dieser stieg um 8,5 % auf 1,11 Milliarden Euro im ersten Quartal.

Anziehende Gewinne

Und auch die Jahresprognose des MDAX-Konzerns wurde bestätigt. Hier rechnet Dürr im weiteren Verlauf des Jahres mit anziehenden Gewinnen und stellt für 2019 einen Umsatz von 3,9 bis 4,1 Milliarden Euro in Aussicht. Und auch der Auftragseingang wird bestätigt, er soll in diesem Jahr 3,8 bis 4,1 Milliarden Euro erreichen.

Vorstandschef Ralf W. Decker zeigte sich dann auch optimistisch. "Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Jahresziele erreichen. Obwohl das konjunkturelle Umfeld schwieriger wird, ist die Pipeline mit neuen Investitionsprojekten unserer Kunden aus der Automobilindustrie stabil. Auf der Ertragsseite rechnen wir mit Verbesserungen durch Margenzuwächse im Lackieranlagengeschäft sowie durch striktes Kostenmanagement und Optimierungsmaßnahmen."

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