E.ON Aktie: Beeindruckende Marktperformance
E.ON erhöht seine Investitionspläne bis 2030 auf 48 Milliarden Euro, wovon der Großteil in den Netzausbau fließt. Das Unternehmen strebt ein EBITDA von rund 13 Milliarden Euro bis zum Ende des Jahrzehnts an.

- 48 Milliarden Euro Investitionen bis 2030 geplant
- 40 Milliarden Euro für Ausbau der Energienetze
- EBITDA-Ziel von rund 13 Milliarden Euro bis 2030
- Neue Kundenangebote und Pilotprojekte in Großbritannien
E.ON setzt klar auf Wachstum dort, wo Europas Energiewende gerade am meisten Strom zieht: in den Netzen. Ein aufgestocktes Milliardenprogramm bis 2030 und neue Impulse aus Großbritannien liefern der Story frischen Treibstoff. Doch kann der Konzern den Investitionsschub auch in spürbar höhere Erträge übersetzen?
48 Milliarden bis 2030 – Fokus auf Netze
Der Konzern will seine Investitionen für 2026 bis 2030 auf 48 Milliarden Euro erhöhen. Im vorherigen Rahmenplan (2024 bis 2028) waren es noch 43 Milliarden Euro. Der Löwenanteil ist fest verplant: 40 Milliarden Euro sollen in die Energienetze fließen.
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Hintergrund ist der wachsende Druck auf Europas Infrastruktur. Mehr erneuerbare Einspeisung, neue Industrieanlagen und vor allem der Stromhunger von Rechenzentren erhöhen den Bedarf an Ausbau und Modernisierung – genau in dem Bereich, in dem E.ON sein Kerngeschäft sieht.
Auch die Ziele dazu sind konkret: Für 2026 erwartet das Management ein bereinigtes EBITDA von 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro. Bis 2030 soll es auf rund 13 Milliarden Euro steigen.
Endkundengeschäft: Digital und E-Mobilität
Neben dem Netz-Ausbau bleibt der Blick auf die Kundenlösungen gerichtet. Der Endkundenbereich bediente zuletzt 46,8 Millionen Kunden, davon 36,4 Millionen im Stromgeschäft. Dafür sind rund 2,5 Milliarden Euro an Investitionen vorgesehen – vor allem für digitale Plattformen und Elektromobilität.
Das ist kein Nebenschauplatz: Ein stärker digitalisiertes Retail-Geschäft kann Prozesse verschlanken und Angebote schneller skalieren, während E-Mobilität als Nachfragefeld weiter an Bedeutung gewinnt.
Großbritannien: Preisstrategie und Batterie-Pilot
Zusätzliche operative Signale kommen aus dem britischen Markt. Die Tochter E.ON Next kündigte am 26. Februar 2026 den Tarif „Next Fixed 14m“ an, der die neue Ofgem-Preisobergrenze um 98 Pfund unterbietet. Die Obergrenze selbst sinkt von April bis Juni 2026 um 117 Pfund auf 1.641 Pfund für einen durchschnittlichen Haushalt.
Am selben Tag startete E.ON Next in Coventry einen erweiterten Batterie-Feldversuch. Idee: günstigen Strom in Niedrigpreisphasen speichern und später in teuren Zeiten nutzen. Laut Unternehmen könnten Teilnehmer dadurch bis zu 360 Pfund pro Jahr sparen – ohne Vorlaufkosten für die Hardware-Installation.
An der Börse spiegelt sich der Rückenwind in der Nähe zum Rekord wider: Am Freitag schloss die Aktie bei 19,68 Euro und damit nur 0,20% unter dem 52‑Wochen-Hoch von 19,71 Euro (26.02.2026). Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von 60,42%. Auffällig: Der RSI (14 Tage) liegt bei 17,4, was die jüngste Dynamik technisch als stark überverkauft einordnet.
Unterm Strich bleibt die Story klar: E.ON setzt Kapital dorthin, wo Europas Stromsystem am meisten verstärkt werden muss – und liefert parallel im UK-Geschäft neue Ansätze für Kunden und Flexibilität. Entscheidend wird sein, ob der angekündigte Pfad zu rund 13 Milliarden Euro EBITDA bis 2030 in den kommenden Jahren mit messbaren Zwischenschritten untermauert wird.
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