E.ON Aktie: Goldman Sachs hebt Ziel auf 24 Euro

Positive Analystenstimmen und ein Aktienkauf durch ein Vorstandsmitglied verleihen der E.ON-Aktie Auftrieb, trotz anhaltender Kursrisiken.

Die Kernpunkte:
  • Goldman Sachs erhöht Kursziel auf 24 Euro
  • Vorstandskauf signalisiert Vertrauen in Strategie
  • Geplante Ovo-Übernahme stärkt Marktposition
  • Netzausbau treibt langfristige Ergebnisziele

Die E.ON-Aktie startet mit einem leichten Plus von 0,95 Prozent auf 18,08 Euro in die Woche. Der Kurs bleibt damit unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 18,92 Euro, und mit einem RSI von 34,5 nähert er sich der überverkauften Zone. Gleichzeitig mehren sich positive Analystenvoten – und ein Vorstandsmitglied hat selbst zugegriffen.

Goldman Sachs und Co.

Goldman Sachs hat das Kursziel für den DAX-Titel von 23 auf 24 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Begründung: zweistelliges Wachstum im Netzgeschäft und steigende Gewinnerwartungen. Die Deutsche Bank bestätigte ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 20,50 Euro und verwies auf den starken Jahresauftakt und die angehobenen Ziele für 2026 und 2030. Die DZ Bank vollzog eine Kehrtwende – von „Verkaufen“ auf „Halten“, das Kursziel stieg von 17,50 auf 19 Euro.

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Insider setzt eigenes Kapital ein

Nadia Jakobi, Mitglied des Vorstands, kaufte Aktien im Wert von rund 180.000 Euro – zu einem Kurs von 17,88 Euro je Anteil. Solche Directors’ Dealings gelten am Markt als Signal für Vertrauen in die eigene Strategie. Dass der Kaufpreis unter dem aktuellen Kurs liegt, dürfte die positive Deutung verstärken.

Strategischer Rückenwind

Die Analysten blicken auch auf die geplante Übernahme von Ovo Energy. Sie stärkt E.ONs Position im britischen Markt und bringt rund vier Millionen Kunden dazu. Der Abschluss wird im zweiten Halbjahr 2026 erwartet. Hinzu kommt der Ausbau der Stromnetze im Zuge der Energiewende. E.ON will das bereinigte operative Ergebnis bis 2030 auf rund 13 Milliarden Euro steigern.

Dennoch bleiben Risiken. Hohe Kapitalaufwendungen für den Netzausbau und die Integration neuer Geschäfte belasten kurzfristig. Ob die optimistischen Analystenziele aufgehen, hängt auch von der operativen Entwicklung der kommenden Quartale ab.

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