E.ON Aktie: Umsatzsprung verzeichnet!
E.ON-CEO Leonhard Birnbaum verlangt einen sofortigen Stopp der Subventionen für Dach-Solaranlagen und warnt vor Marktverzerrungen. Die Aktie des Konzerns erholt sich von einem technisch überverkauften Niveau.

- Forderung nach sofortigem Ende der Solar-Förderung
- Kritik an sozialer Schieflage bei Netzentgelten
- Aktie steigt nach stark überverkaufter Phase
- CEO lehnt Nord-Stream-Debatte klar ab
E.ON-Chef Leonhard zum Jahresauftakt für Gesprächsstoff. Mit der Forderung nach einem sofortigen Stopp der Solar-Förderung bezieht der Manager klar Stellung in der energiewirtschaftlichen Debatte und warnt vor Marktverzerrungen. An der Börse scheint diese offensive Haltung auf Zustimmung zu stoßen, denn die Aktie setzte am Freitag zu einer dringend benötigten Erholung an.
Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
* Schlusskurs: 16,45 €
* Tagesveränderung: +2,05 %
* RSI (14 Tage): 17,4 (stark überverkauft)
* Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -10,13 %
Schluss mit Solar-Subventionen
Treibende Kraft hinter der aktuellen Aufmerksamkeit sind die markanten Äußerungen von CEO Leonhard Birnbaum zur deutschen Subventionspolitik. Der Manager fordert ein sofortiges Ende der staatlichen Förderung für Dachflächen-Photovoltaik-Anlagen. Seine Begründung ist marktökonomisch fundiert: Die Technologie sei mittlerweile etabliert und müsse sich ohne staatliche Stützräder im Wettbewerb behaupten.
Birnbaum weist zudem auf eine soziale Schieflage hin. Während oft nur Eigenheimbesitzer von den Förderungen profitierten, würden Mieter über steigende Netzentgelte an den Kosten beteiligt. Für Investoren signalisiert dieser Vorstoß, dass E.ON auf eine Normalisierung des Marktumfeldes drängt, in dem Wirtschaftlichkeit vor staatlichen Anreizen steht.
Geopolitische Klarheit und Chart-Erholung
Neben der Energiepolitik positioniert sich das Management auch geopolitisch eindeutig. Einer erneuten Debatte über die Nord-Stream-Pipeline erteilte der CEO eine Absage und klassifizierte das Thema als europäische Angelegenheit. Dies schafft Planungssicherheit: Der Fokus liegt unverändert auf dem Ausbau der Netze und der Energiewende, nicht auf Spekulationen um alte fossile Infrastrukturen.
Diese strategische Klarheit trifft auf eine extrem überverkaufte Situation im Chart. Mit einem RSI von nur 17,4 war das Papier technisch stark unter Druck geraten und hatte auf Wochensicht über 10 Prozent verloren. Der Anstieg am Freitag auf 16,45 Euro markiert damit eine erste technische Reaktion auf den jüngsten Abverkauf vom 52-Wochen-Hoch.
Zum Jahresstart 2026 zeigt sich der DAX-Konzern sowohl politisch als auch charttechnisch fokussiert. Während der CEO die Rahmenbedingungen für die Zukunft thematisiert, arbeiten die Käufer an einer Stabilisierung. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob diese Gegenbewegung in der kommenden Woche bestätigt werden kann.
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