EchoStar Aktie: 40-Milliarden-Deal mit AT&T und SpaceX
Die US-Behörde FCC gibt grünes Licht für Frequenzverkäufe von EchoStar an AT&T und SpaceX im Wert von über 40 Milliarden Dollar.

- FCC genehmigt Milliardendeals mit AT&T und SpaceX
- Umsatz sinkt auf 3,67 Milliarden Dollar
- Nettoverlust reduziert sich auf 147 Millionen Dollar
- SpaceX-Börsengang als Hoffnungsträger für EchoStar
EchoStar steht am Scheideweg. Während die US-Regulierungsbehörde FCC den Weg für milliardenschwere Frequenzverkäufe freimacht, warnt das Management vor einer unsicheren Zukunft. Die Aktie kletterte daraufhin auf ein neues 52-Wochen-Hoch bei 118,82 Euro.
Behörden ebnen Weg für Milliardendeals
Die FCC genehmigte den Verkauf von Funkfrequenzen an AT&T und SpaceX. Das Transaktionsvolumen liegt bei über 40 Milliarden Dollar. EchoStar gibt dabei insgesamt 115 MHz ab, wovon der größere Teil an das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk geht.
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Parallel dazu muss das Unternehmen ein Treuhandkonto über 2,4 Milliarden Dollar einrichten. Diese Summe dient als Absicherung für Rechtsstreitigkeiten mit Infrastrukturbetreibern wie American Tower oder Crown Castle. Die Partner streiten seit längerem über den Status des Netzausbaus.
Operative Schwäche trotz geringerer Verluste
Im ersten Quartal sank der Umsatz auf 3,67 Milliarden Dollar. Der Nettoverlust verringerte sich derweil auf knapp 147 Millionen Dollar. Besonders im Kerngeschäft mit Bezahlfernsehen und Breitband verlor EchoStar jedoch massiv Kunden.
Trotz einer Cash-Position von rund 1,5 Milliarden Dollar äußerte die Führung erhebliche Zweifel an der Fortführung der Geschäftstätigkeit. Der operative Druck bleibt hoch. Im Mobilfunksegment wurden lediglich 16.000 Neukunden gewonnen – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Hoffnungsträger SpaceX-Beteiligung
Ein Lichtblick bleibt die Beteiligung von drei Prozent an SpaceX. Das Unternehmen strebt im Juni 2026 an die Börse, was eine Neubewertung der EchoStar-Assets auslösen könnte. Indes arbeiten Wettbewerber wie T-Mobile bereits an eigenen Satelliten-Direktverbindungen für Smartphones.
Seit Jahresbeginn summiert sich das Kursplus der Aktie auf über 24 Prozent. Anleger blicken nun auf den Vollzug der Frequenzverkäufe und die strategische Liquiditätsplanung der kommenden Monate.
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