Eckert & Ziegler profitiert von Euroschwäche

Das Berliner Unternehmen Eckert & Ziegler sah sich in den letzten Jahren einigen großen Baustellen gegenüber, was nicht zuletzt eine Sanierung einzelner Unternehmensteile nach sich zog.

© Eckert & Ziegler
© Eckert & Ziegler

Mit den nun bestätigten Zahlen für das letzte Geschäftsjahr konnte der Konzern zwar eine Umsatzsteigerung von 10% auf 140 Mio. Euro vermelden, allerdings beruhte dieses Plus vor allem auf der Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses.

Das Ergebnis je Aktie wurde um 0,75 Euro je Aktie auf 2,03 Euro verbessert, enthielt aber zwei Sondereffekte. Ohne diese Sondereffekte gelang es Eckert & Ziegler, den operativen Kapitalfluss um 5,6 Mio. Euro auf 16,2 Mio. Euro zu steigern. Die liquiden Mittel des Konzerns lagen zum Jahresende bei 31,5 Mio. Euro und damit deutlich über denen des Vorjahres mit 9,6 Mio. Euro.

Eckert & Ziegler blickt vorsichtig nach vorn

Für das laufende Geschäftsjahr wird vom Konzern ein stabiler Umsatz von ca. 140 Mio. Euro erwartet. Das EBIT soll bei rund 16 Mio. Euro liegen und der Konzerngewinn ca. 9,5 Mio. Euro betragen. Diese Prognose gilt jedoch unter dem Vorbehalt, dass der Wechselkurs höchstens 1,15 Dollar je Euro beträgt.

Aktie mit negativen Vorzeichen

Die Aktie von Eckert & Ziegler kommt derweil nicht vom Fleck und dürfte auch heute mit negativen Vorzeichen in den Handelstag starten. Die Marktteilnehmer zeigten sich von der Jahresbilanz nicht überzeugt, so dass hier mit keinen großen Ausbruchsversuchen in der Aktie zu rechnen sein wird.

160323 Eckert

%d Bloggern gefällt das: