EcoGraf Aktie: Epanko rückt näher
EcoGraf präsentiert deutlich bessere Wirtschaftlichkeitskennzahlen für sein Tansania-Projekt Epanko. Das Timing ist günstig, da der Graphitmarkt ab 2026 angespannt werden könnte.

- Netto-Barwert von über 500 Millionen US-Dollar
- Interne Rendite von mehr als 31 Prozent
- Produktionskapazität um 22 Prozent erhöht
- Finanzierungsgespräche mit KfW weit fortgeschritten
EcoGraf liefert ein wichtiges Update für sein Graphit-Projekt Epanko in Tansania: Eine überarbeitete „Bankable Feasibility Study“ soll zeigen, dass das Vorhaben wirtschaftlich deutlich attraktiver ist als noch 2017. Das Timing ist kein Zufall – denn ab 2026 könnte Graphit laut Marktanalysen knapp werden. Kann Epanko davon profitieren und als Lieferquelle außerhalb der chinesischen Lieferketten an Bedeutung gewinnen?
Neue Studie mit deutlich besseren Kennzahlen
Die aktualisierte Machbarkeitsstudie beziffert den Vorsteuer-Netto-Barwert (NPV) auf 516 Mio. US-Dollar und nennt eine interne Rendite (IRR) von 31,1%. Grundlage ist unter anderem ein höherer Output: Für die ersten 15 Betriebsjahre plant EcoGraf eine Produktionskapazität von 73.000 Tonnen pro Jahr – das entspricht einem Plus von 21,7% gegenüber der früheren Planung.
Auf der Kostenseite rechnet die Studie mit Bauinvestitionen von 181,2 Mio. US-Dollar. Zusätzlich sind 18,1 Mio. US-Dollar für einen Umsiedlungsplan (Resettlement Action Plan) vorgesehen. Die Erzreserve wird mit 16,7 Mio. Tonnen bei 8,2% „Total Graphitic Carbon“ (TGC) angegeben, bei einer Minenlaufzeit von 22 Jahren. Die Preisannahme im Modell liegt bei 1.746 US-Dollar pro Tonne (Basket Price über die Lebensdauer der Mine). Zudem stellt EcoGraf ein jährliches EBITDA von 85,7 Mio. US-Dollar in Aussicht.
Warum das Timing jetzt wichtig ist
EcoGraf verweist auf Analysen, wonach die Graphit-Nachfrage ab 2026 die Versorgung übersteigen könnte. Treiber ist vor allem der Ausbau der Lithium-Ionen-Batterieproduktion – sowohl für Elektroautos als auch für Energiespeicher. Genau hier will Epanko ansetzen: als potenzieller Lieferant für Europa und Asien – und damit als Alternative zu etablierten, stark China-geprägten Lieferketten.
Ein weiterer Baustein ist die firmeneigene HFfree®-Reinigungstechnologie, die als umweltfreundlicher positioniert wird. Gleichzeitig betont EcoGraf, dass technische, ökologische und soziale Planungen an internationale Finanzierungsstandards angepasst wurden (u. a. IFC-Standards und Leitlinien der Weltbank-Gruppe). Eine unabhängige Ingenieursprüfung habe bestätigt, dass die technischen Arbeitspakete diese Anforderungen erfüllen.
Finanzierung und nächster Ausbauschritt
Entscheidend für den nächsten Schritt bleibt die Finanzierung: Laut Unternehmen sind die Gespräche für eine Fremdfinanzierung bereits weit fortgeschritten, angeführt von der KfW IPEX-Bank. Mit der aktualisierten Studie sieht EcoGraf das Projekt insgesamt „de-risked“, also in wesentlichen Punkten weiter abgesichert – mit dem Ziel, eine kostengünstige und vertikal integrierte Produktion aufzubauen.
Parallel skizziert EcoGraf eine mögliche „Stage 2“-Erweiterung, die die Kapazität später nochmals erhöhen könnte, um zusätzliche Nachfrage aus neuen globalen Batterie-Anoden-Lieferketten zu bedienen. Am Markt wurde die Aktie zuletzt vor allem über den größeren Zeithorizont getrieben: Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von 264,46% zu Buche, auch wenn der Kurs weiterhin spürbar unter dem 52‑Wochen‑Hoch liegt.
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