Electronic Arts: Turbulente Tage mit Happy End

Beim amerikanischen Spielehersteller Electronic Arts sorgte die Vorlage des jüngsten Quartalsberichtes für erhebliche Kursturbulenzen.

Dies lag insbesondere daran, dass der Softwarehersteller, der insbesondere für seine Shooter-Spiele wie „Battlefield“ oder Sport-Gaming-Software wie „Madden“  bekannt ist, seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr kürzte.

Electronic Arts kämpft mit Online-Konkurrenz

Insbesondere sein Flaggschiff „Battlefield“ soll in seiner neuesten Version deutlich hinter den bisherigen Verkaufserwartungen zurückgeblieben sein. Electronic Arts führt dies vor allem auf die immer stärker werdende Konkurrenz durch Online-Spiele zurück. So blieb Electronic Arts mit einem raportierten Umsatz von 1,61 Milliarden Dollar im dritten Fiskalquartal auch unter den Erwartungen der Analysten, die bei 1,75 Milliarden Dollar gelegen hatten.

Gewinn rückt in den Fokus

Daraufhin brach die Aktie am vergangenen Mittwoch kurzfristig um rund 18 % ein. Doch augenscheinlich schauten die Anleger dann doch etwas genauer hin und nahmen wahr, dass Electronic Arts letztlich beim Gewinn deutlich mehr verdiente als erwartet. Mit der Folge, dass die Aktie schnell wieder umschwenken konnte und am Ende der Woche sogar deutlich höher schloss als vor dem kurzzeitigen Absturz.

Aktie schafft den Ausbruch

Was auch aus charttechnischer Sicht wichtig war. Denn in den letzten drei Wochen hatte es so ausgesehen, als wenn die Aktie sich im Bereich von 92/93 Dollar festgelaufen hätte. Damit wäre auch die vorhergehende Erholung nach dem Abwärtstrend in der zweiten Jahreshälfte 2018 wohl zum Stillstand gekommen. Doch mit der Rallye von 16 % am Freitag konnte die Widerstandszone deutlich überwunden werden und die Chancen wachsen, dass sich die Aktie weiter in Richtung der nächsten Widerstandszone bei rund 112/115 Dollar bewegen kann. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt derzeit bei 113,69 Dollar.

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