Eli Lilly: 156 Prozent Gewinn je Aktie im Q1

Der Pharmakonzern verzeichnet starke Umsatz- und Gewinnsprünge dank seiner Abnehm-Medikamente, während juristische Niederlagen hingenommen werden.

Die Kernpunkte:
  • Aktienkurs steigt um drei Prozent
  • Supreme Court weist Berufung zurück
  • Strafzahlung von 220 Millionen Dollar
  • Umsatzplus von 55,5 Prozent

Eli Lilly navigiert derzeit durch ein Spannungsfeld aus juristischen Niederlagen und operativem Erfolg. Während der US-Pharmariese an der Börse zulegt, sorgen Urteile des Obersten Gerichtshofs der USA für einen Dämpfer. Die Aktie kletterte am Dienstag um rund drei Prozent auf 872,10 Euro.

Juristische Hürden in Washington

Der Supreme Court lehnte eine Berufung des Konzerns in einem Rechtsstreit um Medicaid-Rabatte ab. Damit wird eine Strafzahlung von mehr als 220 Millionen Dollar rechtskräftig. Hintergrund ist der Vorwurf, das Unternehmen habe Rabattzahlungen im Rahmen des staatlichen Gesundheitsprogramms nicht korrekt gemeldet.

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Parallel dazu bestätigte das Gericht die Befugnis der US-Regierung, Medikamentenpreise unter dem Inflation Reduction Act auszuhandeln. Diese Entscheidung betrifft die gesamte Branche. Sie zwingt Hersteller dazu, ihre Preisstrategien für den US-Markt langfristig anzupassen.

Wachstumsmotor Abnehmpritze

Operativ zeigt sich Eli Lilly unbeeindruckt. Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz um 55,5 Prozent auf 19,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie schoss im Vergleich zum Vorjahr um 156 Prozent auf 8,55 Dollar nach oben.

Wichtigster Treiber bleibt das Portfolio gegen Diabetes und Adipositas. Das Medikament Mounjaro steuerte 8,66 Milliarden Dollar zum Umsatz bei, während Zepbound Erlöse von 4,16 Milliarden Dollar erzielte. Um die enorme Nachfrage zu bedienen, investiert der Konzern massiv in seine Standorte.

In Lebanon, Indiana, baut Eli Lilly seine Kapazitäten für 5,3 Milliarden Dollar aus. Das Vorhaben ist Teil eines Investitionsprogramms von insgesamt neun Milliarden Dollar an diesem Standort. Analysten bewerten die Aktie im Konsens als moderaten Kauf und rufen ein durchschnittliches Kursziel von rund 1.218 Dollar aus.

Die institutionelle Unterstützung bleibt mit einem Anteil von über 82 Prozent der Aktien hoch. Mit dem Ausbau der Produktion setzt der Konzern darauf, die Engpässe bei seinen Blockbustern endgültig zu überwinden.

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