Eli Lilly Aktie: Optimale Rahmenbedingungen!

Eli Lilly erhält FDA-Durchbruchstatus für einen Krebskandidaten und meldet starke Phase-II-Daten für ein Adipositas-Medikament, während ein Diabetes-Projekt gestrichen wird.

Die Kernpunkte:
  • FDA-Durchbruchstatus für Krebsmittel Sofetabart Mipitecan
  • Starke Gewichtsreduktion durch Adipositas-Kandidat Eloralintide
  • Pipeline-Bereinigung mit Stopp für Diabetes-Projekt
  • Analysten bestätigen Kaufempfehlung für die Aktie

Eli Lilly steht derzeit zwischen regulatorischem Rückenwind in der Onkologie und einer gezielten Straffung der Stoffwechsel-Pipeline. Im Zentrum stehen eine neue FDA-Einstufung für einen Krebswirkstoff und starke Studiendaten aus dem Adipositas-Bereich, während zugleich ein Diabetes-Projekt gestrichen wird.

Die Aktie notiert aktuell im Bereich von rund 1.038 US-Dollar und hat zuletzt leicht zugelegt. Auslöser sind mehrere Meldungen zu Krebsforschung, Adipositas-Mitteln und strategischen Prioritäten in der Pipeline.

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Durchbruch-Status für neuen Krebswirkstoff

Den wichtigsten Impuls liefert die Nachricht, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA dem Kandidaten sofetabart mipitecan (LY4170156) den Status einer „Breakthrough Therapy“ verliehen hat. Die Einstufung gilt für die Behandlung Erwachsener mit platina­resistentem epithelialem Ovarial-, Eileiter- oder primärem Peritonealkarzinom.

Die Entscheidung stützt sich auf Daten aus Phase-1a/b-Studien, die auf den Fachkongressen ASCO und ESMO vorgestellt wurden. Der Antikörper-Wirkstoff-Konjugat-Kandidat erzielte demnach Tumorantworten über alle Expressionsstufen des Folatrezeptors alpha (FRα) hinweg – also nicht nur bei Patienten mit hoher Expression. Zudem wurde ein günstiges Sicherheitsprofil mit niedrigen Raten interstitieller Lungenerkrankungen und Neuropathien berichtet.

Die globale Phase-3-Studie FRAmework-01 (NCT07213804) wurde bereits gestartet. Eli Lilly treibt die späte Entwicklungsphase damit in Kooperation mit internationalen Forschungsgruppen wie ENGOT und GOG sichtbar voran.

Adipositas-Programm mit starken Phase-II-Daten

Parallel zur Onkologie sorgen neue Daten aus dem Adipositas-Portfolio für Aufmerksamkeit. In einer Phase-II-Studie zeigte der experimentelle Amylin-Rezeptoragonist Eloralintide deutliche Effekte auf das Körpergewicht. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal The Lancet publiziert.

Wesentliche Studienergebnisse:

  • Gewichtsreduktion: Die höchste untersuchte Dosis (9 mg) führte nach 48 Wochen zu einer Gewichtsabnahme von bis zu 20 %.
  • Vergleichsgruppe: In der Placebo-Gruppe lag die Reduktion lediglich bei 0,4 %.
  • Sicherheit: Häufigste Nebenwirkungen waren milde bis moderate Übelkeit und Müdigkeit, was auf eine kontrollierbare Verträglichkeit hindeutet.
  • Studiendesign: Eingeschlossen waren 263 Erwachsene mit Adipositas, was eine solide Datenbasis für die weitere Entwicklung liefert.

Die Resultate stärken die Position von Eli Lilly im Bereich metabolischer Erkrankungen. Das Unternehmen zielt nun auf eine Ausweitung der klinischen Evidenz in Phase-III-Studien ab.

Pipeline-Bereinigung und Analysteneinschätzung

Trotz der positiven Studiendaten nimmt Eli Lilly auch Abschichtungen im Portfolio vor. Die Entwicklung von Bimagrumab für Typ-2-Diabetes wurde eingestellt. Das unterstreicht eine fokussierte Kapitalallokation hin zu Projekten mit höherem Potenzial wie Eloralintide und sofetabart mipitecan.

Auf Analystenseite hat Guggenheim heute das Kursziel leicht von 1.163 auf 1.161 US-Dollar angepasst. Das „Buy“-Rating wurde unverändert bestätigt. Auf Basis des aktuellen Kurses von rund 1.038 US-Dollar errechnet sich damit ein weiterhin zweistelliger Aufschlag von etwa 11 % zum neuen Zielwert.

Damit verfestigt sich das Bild einer Pipeline, in der der beschleunigte Ausbau aussichtsreicher Onkologie- und Adipositas-Projekte strategisch höher gewichtet wird als das Festhalten an weniger überzeugenden Kandidaten – ein Ansatz, der das langfristige Wachstumsszenario aus Analystensicht stützt.

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