Elon Musk muss Chefsessel räumen

Elon Musk muss seine Posten an der Tesla-Spitze aufgeben. Grund ist eine Klage der US-Börsenaufsicht SEC.

Der Tweet von Elon Musk um die Zukunft von Tesla hat in den USA die Börsenaufsicht SEC auf den Plan gerufen. Die Mitteilung vom Delisting hatte den Aktienkurs erheblich in die Höhe getrieben, besonders die Behauptung, es gebe finanzielle Unterstützung für ein mögliches Delisting. Einige Tage später ruderte der Chef zurück und verkündete den weiteren Verbleib von Tesla an der Börse.

Tweet hat Konsequenzen für Musk

Das hat nun Konsequenzen. Die SEC hatte zunächst offizielle Ermittlungen gegen Musk eingeleitet und schließlich eine Klage eingereicht. Zudem muss Musk eine finanzielle Entschädigung für Tesla-Anleger zahlen. Sowohl der Unternehmer als auch der Autobauer müssen jeweils 20 Millionen US-Dollar Geldbuße zahlen, die an geschädigte Investoren gehen sollen.

Außerdem wurde der Konzern dazu verpflichtet, “zusätzliche Kontrollen und Prozesse” einzuführen, um die Kommunikation von Musk zu überwachen. Hierfür wird es im Verwaltungsrat zukünftig zwei unabhängige Direktoren geben. Der Aktienkurs gab nach Bekanntwerden der Klage um 13,90 % nach und der Wert schloss zum Wochenende  bei 264,77 US-Dollar.

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