Elon Musk räumt Beinahe-Pleite ein

Es waren harte Worte, die Elon Musk gegenüber dem US-Sender HBO da von sich gab. Laut seiner Aussage stand der Elektroautobauer Tesla zu Jahresanfang kurz vor der Pleite.

Mittlerweile läuft es besser und auch der Aktienkurs hat sich wieder gefangen. Doch zu Beginn des Jahres sah es ganz anders aus. “Tesla war aufgrund des Produktionsstarts für Model 3 ernsthafter Todesgefahr ausgesetzt”, so der CEO im Interview. Das Modell also, welches eigentlich durch die Massenproduktion richtig Geld in die Kasse spülen sollte.

22 Stunden, 7 Tage

Doch Tesla habe nur massiv Geld verbrannt und hätte man die Probleme nicht innerhalb kürzester Zeit lösen können, wäre das wohl das Ende des Elektroautobauers gewesen, betont Musk. Die Probleme in den Griff zu bekommen, sei wirklich “extrem schwierig” gewesen, räumte er dann auch ein. In dieser Phase habe er weder sich noch seine Mitarbeiter geschont und sei dabei an seine Grenzen gestoßen. 22 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche zu arbeiten, sei “sehr schmerzhaft”. Vielleicht rückt dies auch die ein oder andere Bemerkung, die Elon Musk in der Zeit auf Twitter so von sich gab in ein anderes Licht.

Fleiß wurde belohnt

Doch die Ganze Arbeit hat sich anscheinend gelohnt. Mittlerweile läuft die Model 3-Produktion und die Lage bei Tesla hat sich deutlich entspannt. Um noch bis zum 31.12. dieses Jahres so viele Fahrzeuge wie nur irgend möglich auf den US-Markt zu bringen, hat Tesla sich erst vor Kurzem weitere LKW-Kapazitäten erkauft. Denn die Kunden in den USA profitieren noch bis Ende des Jahres von einer Steuergutschrift in Höhe von 7.500 US-Dollar.

Nicht mehr den Tod vor Augen

Zudem hat der Konzern Ende Oktober überraschend sogar einen Quartalsgewinn vermeldet. Und dem Chef zufolge werde auch die nächsten Quartale mit einem positiven Cashflow zu rechnen sein. “Tesla sieht nicht mehr dem Tod ins Gesicht”, zeigte sich Musk im Interview dann auch beruhigt.

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