Endlich einmal gute Nachrichten von Singulus

Beim angeschlagenen Maschinenbauer Singulus gibt es endlich wieder positive Schlagzeilen. Denn auf Basis der ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres schaffte es das Unternehmen netto wieder in die Gewinnzone. Was allerdings nicht heißt, dass sämtliche Probleme nun ausgeräumt sind.

© Singulus
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Das lässt sich insbesondere am operativen Ertrag ablesen. Denn dieser blieb auf Basis des EBIT mit minus 14,7 Millionen € in der Verlustzone und baute dabei sogar den Vorjahresverlust noch leicht aus. Außerdem sank der Umsatz im Berichtszeitraum um über 36 % auf nur noch 36,7 Millionen €. Trotzdem wurde das Umsatzziel für das laufende Jahr, das zwischen 68-78 Millionen € beträgt, bestätigt.

Singulus setzt auf das nächste Jahr

Letztlich liefert Singulus vor allem mehr Optimismus für das kommende Geschäftsjahr. So geht das Unternehmen hier von einer weiteren positiven Entwicklung bei der Nachfrage nach Anlagen zur Solarzellen-Produktion aus. Das spiegelt sich auch in der Auftragslage wieder.

Aktuell hat man nach eigenen Angaben Aufträge über insgesamt 134 Millionen € in den Büchern. Im Vorjahreszeitraum waren es nur knapp 41 Millionen €. Rund 110 Millionen € davon kommen von chinesischen Firmen, wobei der Großteil der Umsätze erst im kommenden Jahr anfallen soll. Anschlussaufträge werden ebenfalls erwartet, sodass der Umsatz insgesamt gegenüber 2016 sogar verdoppelt werden könnte.

Aktie bleibt noch am Boden

Das hören die Anleger nur allzu gern. So kann sich die Aktie von Singulus nach Vorlage der neuen Zahlen mit einem starken Zugewinn zeigen. Dieser hält auch die seit Mitte Oktober gestartete Erholung im Spiel, auch wenn es die letzten zwei Wochen etwas ruhiger gelaufen war. Allerdings bleibt der Befund, dass die Aktie von einer echten Erholung noch weit entfernt ist. Entsprechend wäre ein Investment in diesem Wert nur als hoch-spekulativ anzusehen.

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