Energiekontor Aktie: Bodenbildung beginnt
Der Projektentwickler bestätigt ein reduziertes Ergebnisziel für 2025 aufgrund von Verzögerungen, verfügt aber über eine Rekord-Pipeline von über 12 Gigawatt. Die Erholung hängt von der Umsetzung dieser Projekte ab.

- Bestätigte EBT-Prognose von 30 bis 40 Millionen Euro
- Rekord-Projektpipeline von über 12 Gigawatt
- Verzögerungen durch Netzanschlussprobleme in Großbritannien
- Entscheidende Phase für Umsetzung im zweiten Quartal 2026
Die Aktie des Bremer Projektentwicklers Energiekontor zeigt am Montag erste Stabilisierungstendenzen bei rund 36 Euro. Nachdem das Unternehmen Ende Dezember seine bereits angekündigte Ergebnisprognose für 2025 final bestätigte, rückt nun eine andere Frage in den Vordergrund: Wie schnell lässt sich die Rekordpipeline von über 12 Gigawatt in echte Erträge umwandeln?
Die Fakten zur Prognoseanpassung
Energiekontor erwartet für das Geschäftsjahr 2025 ein Ergebnis vor Steuern zwischen 30 und 40 Millionen Euro. Die ursprüngliche Planung hatte 70 bis 90 Millionen Euro vorgesehen.
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Die wichtigsten Eckdaten:
– EBT-Prognose 2025: 30-40 Mio. Euro (bestätigt)
– Projektpipeline: Über 12 Gigawatt
– Hauptproblem: Verzögerte Netzanschlüsse in Großbritannien
– EBT 2024 zum Vergleich: 36,2 Mio. Euro
Der Rückgang gegenüber der Ursprungsplanung resultiert nicht aus operativen Schwächen. Vielmehr verhinderten massive Engpässe bei Netzanschlüssen sowie schleppende Genehmigungsverfahren – insbesondere in Großbritannien – den rechtzeitigen Abschluss geplanter Projektverkäufe. Diese Umsätze verschieben sich in künftige Perioden.
Pipeline als Potenzial
Trotz des enttäuschenden Geschäftsjahres 2025 verfügt Energiekontor über eine stark gewachsene Projektpipeline. Das Volumen von über 12 Gigawatt markiert einen historischen Höchststand. Die Herausforderung besteht darin, diese Projekte zeitnah zur Baureife zu bringen und zu monetarisieren.
Die Situation ähnelt dem Jahr 2024, als das Unternehmen ebenfalls Projektverschiebungen verkraften musste. Damals erreichte der Konzern mit 36,2 Millionen Euro EBT dennoch das obere Ende der angepassten Prognose. Die internationale Diversifizierung – insbesondere in den USA und Großbritannien – bietet erhebliches Potenzial, macht Energiekontor aber anfälliger für regionale Infrastrukturprobleme als rein national agierende Wettbewerber.
Entscheidend wird das zweite Quartal
Das Management hatte zuletzt Signale gesendet, dass sich die Netzanschlusssituation in Großbritannien ab dem zweiten Quartal 2026 entspannen könnte. Sollten konkrete Projektabschlüsse in Schottland oder England folgen, dürfte dies die Kursentwicklung beflügeln. Der detaillierte Geschäftsbericht und der Ausblick auf 2026 werden zeigen, ob die aufgestauten Projekte tatsächlich zeitnah realisierbar sind.
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