Energiekontor Aktie: Konsequente Umsetzung
Der Windparkentwickler setzt sein Aktienrückkaufprogramm fort und erweitert seinen Eigenbestand, während der Aktienkurs deutlich unter dem Jahreshoch notiert. Die Veröffentlichung des Jahresberichts Ende März steht bevor.

- Fortlaufendes Rückkaufprogramm für eigene Aktien
- Inbetriebnahme neuer Windkraftanlagen im Eigenportfolio
- Aktienkurs notiert deutlich unter Jahreshoch
- Ergebnisbericht für 2025 Ende März erwartet
Der Bremer Wind- und Solarparkentwickler Energiekontor sendet in einem herausfordernden Marktumfeld ein Signal der Beständigkeit. Während der Aktienkurs noch deutlich unter den Höchstständen des Vorjahres notiert, treibt das Management sowohl den Ausbau des Eigenbestands als auch den Rückkauf eigener Anteile systematisch voran. Doch reichen diese operativen Fortschritte aus, um das Vertrauen der Anleger vor den kommenden Jahreszahlen vollends zu festigen?
Rückkäufe laufen planmäßig
Energiekontor setzt das im Sommer 2025 gestartete Aktienrückkaufprogramm ohne Unterbrechung fort. In der Handelswoche vom 16. bis 20. Februar 2026 erwarb das Unternehmen weitere 1.325 eigene Anteile über die Börse. Die gewichteten Durchschnittspreise lagen dabei zwischen 38,27 Euro und 38,97 Euro.
Seit dem Start des Programms im Juli 2025 summiert sich die Zahl der zurückgekauften Aktien auf 39.049 Stück. Dies entspricht zwar lediglich rund 0,28 Prozent des Grundkapitals, unterstreicht jedoch die Absicht des Managements, die Kapitalstruktur kontinuierlich zu optimieren. Dass die Käufe auch in der Vorwoche auf einem fast identischen Niveau lagen, deutet auf einen festgelegten, algorithmischen Ansatz hin, der nicht von kurzfristigen Preisschwankungen getrieben wird.
Operativer Fortschritt stützt Kurs
Parallel zu den finanztechnischen Maßnahmen liefert das Unternehmen operative Fakten. Erst kürzlich meldete Energiekontor die Inbetriebnahme des Windparks Oederquart. Durch das Repowering mit sechs modernen Enercon-Anlagen wuchs das konzerneigene Portfolio um rund 17 Megawatt auf nunmehr etwa 450 Megawatt.
Diese Expansion ist für die langfristige Bewertung der Aktie entscheidend. Der Titel notiert aktuell bei 38,15 Euro und hat damit seit dem 52-Wochen-Hoch von 61,80 Euro über 38 Prozent an Wert eingebüßt. Der technische Indikator RSI (Relative Strength Index) von 20,8 signalisiert mittlerweile eine stark überverkaufte Situation. Dass das Unternehmen in dieser Phase das Portfolio weiter ausbaut – mit über 200 weiteren Megawatt im Bau – könnte mittelfristig die Substanz stärken, die für eine Bodenbildung notwendig ist.
Blick auf die Zahlen
Die Aufmerksamkeit der Investoren richtet sich nun auf den 31. März 2026. An diesem Datum plant Energiekontor die Veröffentlichung des Geschäftsberichts für 2025. Zuletzt hatte das Unternehmen Ende Dezember die Ergebnisprognose bestätigt und ein EBT (Ergebnis vor Steuern) zwischen 30 und 40 Millionen Euro in Aussicht gestellt.
Nach der Prognosesenkung im vergangenen Oktober wird das Erreichen dieser Spanne als Pflichtaufgabe angesehen, um die Glaubwürdigkeit am Kapitalmarkt zu wahren. Mit der für den 27. Mai 2026 angesetzten Hauptversammlung und den fortlaufenden Inbetriebnahmen neuer Parks bleiben die kommenden Wochen für die weitere Kursentwicklung richtungsweisend.
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