Energiekontor Aktie: Trendwende?

Der Windparkprojektierer verkauft erfolgreich zwei Windparks, erhält eine starke Kaufempfehlung der DZ Bank und zeigt mit Aktienrückkäufen Vertrauen in die eigene Zukunft.

Die Kernpunkte:
  • Erfolgreicher Verkauf zweier Windparkprojekte mit 93 MW
  • DZ Bank startet mit Kaufempfehlung und Kursziel 49 Euro
  • Management setzt Aktienrückkaufprogramm konsequent fort
  • Fundamentale Bewertung erscheint historisch günstig

Der Bremer Windparkprojektierer liefert nach monatelangem Kursverfall einen Befreiungsschlag: Ein 93-Megawatt-Verkauf an den österreichischen Energieversorger illwerke vkw trifft auf eine deutliche Kaufempfehlung der DZ Bank mit Kursziel 49 Euro. Das entspricht einem Potenzial von 30 Prozent zum aktuellen Niveau. Gleichzeitig kauft das Management konsequent eigene Aktien zurück – ein klares Signal.

Die wichtigsten Fakten:
– Verkauf zweier Windparkprojekte mit 93 MW Gesamtleistung erfolgreich abgeschlossen
– DZ Bank startet Coverage mit “Kaufen” und Kursziel 49 Euro (aktuell: 37,70 Euro)
– KGV 2026e liegt bei nur 8,01 – historisch günstig für einen profitablen Wachstumswert
– Management kauft weiter eigene Aktien zurück: 1.400 Stück allein in der Woche vom 12. bis 16. Januar

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Der Deal macht den Unterschied

Die Transaktion mit illwerke vkw umfasst die beiden deutschen Windparks “Haberloh” und “Heidkrug”. Für den Markt ist dieser Abschluss mehr als nur eine Erfolgsmeldung: Er räumt Zweifel aus, ob Energiekontor im aktuellen Zinsumfeld überhaupt noch in der Lage ist, entwickelte Projekte zeitnah und gewinnbringend zu veräußern. Die Antwort lautet: Ja.

Der Verkauf stärkt die Liquidität und untermauert die Ertragsprognosen für das laufende Geschäftsjahr. Nach einer Talfahrt von rund 25 Prozent binnen Jahresfrist scheint diese operative Bestätigung genau das Signal gewesen zu sein, auf das Value-Investoren gewartet haben.

Analysten sehen massives Aufwärtspotenzial

Die DZ Bank hat am 19. Januar 2026 mit der Coverage von Energiekontor begonnen – und direkt eine “Kaufen”-Empfehlung ausgesprochen. Das Kursziel von 49 Euro liegt knapp 30 Prozent über dem aktuellen Kurs. Die Analysten honorieren die solide Projektpipeline und die nachgewiesene Fähigkeit, auch unter schwierigen Marktbedingungen Werte zu realisieren.

Warburg Research hatte bereits zuvor eine Kaufempfehlung ausgesprochen. Der Analystenkonsens verdichtet sich damit: Der Titel könnte deutlich unterbewertet sein.

Management zeigt Überzeugung

Das laufende Aktienrückkaufprogramm wird konsequent umgesetzt. Zwischen dem 12. und 16. Januar erwarb das Unternehmen weitere 1.400 eigene Aktien, insgesamt summiert sich das Volumen seit Programmstart auf 32.444 Stück. Solche Maßnahmen sind mehr als nur Kurspflege – sie signalisieren dem Kapitalmarkt, dass die Unternehmensführung den eigenen Börsenwert als zu niedrig erachtet.

Hinzu kommen Insider-Käufe durch Aufsichtsratsmitglied Darius Oliver Kianzad in den vergangenen Monaten. Das unterstreicht das Vertrauen der Organe in die langfristige Strategie.

Bewertung historisch günstig

Mit einem KGV von rund 8 für das Jahr 2026 wirkt die Aktie fundamental attraktiv. Für einen profitablen Wachstumswert im Bereich Erneuerbare Energien ist das ungewöhnlich niedrig. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 525 Millionen Euro, die Dividendenrendite für 2026 wird je nach Schätzung zwischen 1,43 und 3,3 Prozent erwartet.

Charttechnisch hat sich der Titel von seinen Tiefstständen bei rund 31 Euro gelöst. Mit dem Wochenschluss bei 37,70 Euro hat sich die Erholung der vergangenen Tage verfestigt. Die 50-Tage-Linie liegt bei 35,29 Euro – bereits überschritten.

Risiken bleiben die allgemeine Zinsentwicklung und mögliche Verzögerungen bei Genehmigungsverfahren. Doch die Kombination aus operativem Erfolg, attraktiver Bewertung und Management-Vertrauen könnte die Basis für eine nachhaltige Bodenbildung gelegt haben.

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