Energiekontor Aktie: Verkaufsrekord überzeugt

Der Windparkentwickler Energiekontor steigerte seine Projektverkäufe 2025 auf 209 Megawatt und bestätigt seine Gewinnprognose. Eine Rekord-Pipeline sichert das künftige Wachstum.

Die Kernpunkte:
  • Verkäufe von Windparks vervierfacht auf 209 Megawatt
  • EBT-Prognose für 2025 zwischen 30 und 40 Millionen Euro
  • Rekord-Pipeline mit 21 Projekten im Bau
  • Aktienrückkaufprogramm schreitet weiter voran

Der Bremer Windparkentwickler hat 2025 die Schlagzahl massiv erhöht: Sieben Windparkprojekte mit rund 209 Megawatt wechselten den Besitzer – viermal mehr als im Vorjahr. Der jüngste Deal mit dem österreichischen Energieversorger illwerke vkw zeigt eindrucksvoll, wie Energiekontor die Früchte seiner konsequenten Projektentwicklung erntet.

Die wichtigsten Fakten:
– Zwei Windparks mit 93 MW an illwerke vkw verkauft
– Verkaufsbilanz 2025: 209 MW (Vorjahr: 51 MW)
– Rekord-Pipeline: 21 Projekte mit 640 MW im Bau
– EBT-Prognose 2025: 30-40 Mio. Euro bestätigt

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Schlüsselfertige Übergabe an österreichischen Partner

Am 21. Januar 2026 machte Energiekontor den Verkauf zweier benachbarter Windparkprojekte in Niedersachsen perfekt. Die Anlagen mit einer Gesamtkapazität von rund 93 Megawatt sollen Ende 2027 ans Netz gehen. Der Käufer illwerke vkw ist kein Unbekannter – die Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen besteht bereits seit längerem.

Die schlüsselfertige Veräußerung entspricht exakt der Turnkey-Strategie des Unternehmens: Projekte entwickeln, Genehmigungen einholen, bauen und dann komplett an Investoren übergeben. Dieses Modell hat sich 2025 ausgezahlt.

Aktienrückkauf schreitet voran

Parallel zum operativen Erfolg nutzt Energiekontor die Marktsituation für Zukäufe eigener Anteile. In der Woche vom 19. bis 23. Januar 2026 erwarb das Unternehmen 1.306 Aktien zurück. Seit Programmstart im Juli 2025 summiert sich der Rückkauf auf 33.750 Stück.

Pipeline verspricht weiteres Wachstum

Besonders bemerkenswert: Die 21 Projekte mit rund 640 Megawatt in Bau oder Bauvorbereitung markieren einen historischen Höchststand. Der überwiegende Teil dieser Kapazität wird erst 2026 und 2027 fertiggestellt – und damit auch erst dann zum Konzernergebnis beitragen. Die aktuelle Prognose von 30 bis 40 Millionen Euro EBT für 2025 reflektiert diese Zeitverzögerung.

Die Gesamtprojektpipeline beläuft sich auf 11,2 Gigawatt, der Eigenbestand auf etwa 450 Megawatt. Mit 14 Projekten über 350 Megawatt erreichten 2025 bereits mehr Vorhaben den Financial Close als in den Vorjahren.

Am 31. März 2026 folgt der geprüfte Jahresabschluss, am 13. Mai die Quartalsmitteilung. Die Hauptversammlung findet am 27. Mai in Ritterhude statt – dann dürfte auch die Dividendenfrage beantwortet werden.

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