Energiekontor Aktie: Windpark-Deal
Energiekontor hat zwei Windpark-Projekte mit 93 Megawatt an einen österreichischen Partner veräußert. Die Branche blickt jedoch auf eine mögliche Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2026.

- Verkauf zweier Windparks an illwerke vkw AG
- Gesamtleistung der Projekte bei 93 Megawatt
- Unternehmen setzt Aktienrückkaufprogramm fort
- Mögliche EEG-Reform schafft Branchenunsicherheit
Energiekontor hat zwei große Windpark-Projekte verkauft – und setzt damit seine Projektpipeline konsequent um. Doch während das operative Geschäft läuft, schwebt über der gesamten Branche die Frage nach der künftigen Förderstruktur in Deutschland.
Zwei Windparks mit 93 Megawatt verkauft
Am 21. Januar schloss Energiekontor Kaufverträge mit der österreichischen illwerke vkw AG über die beiden Windpark-Projekte „Haberloh“ und „Heidkrug“ ab. Die beiden Parks in Niedersachsen sollen zusammen eine Nennleistung von rund 93 Megawatt erreichen. Geplant sind 13 Windkraftanlagen vom Typ Vestas V162-7.2. Für illwerke vkw ist es bereits die zweite Zusammenarbeit mit dem deutschen Entwickler.
Parallel läuft das im Juli 2025 gestartete Aktienrückkaufprogramm weiter. In der Woche vom 19. bis 23. Januar erwarb das Unternehmen 1.306 eigene Aktien.
EEG-Reform: Unsicherheit für die Branche
Die größere Frage betrifft die politische Ebene. 2026 könnte eine Neuausrichtung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes bringen. Im Gespräch sind „Contracts for Difference“ als neues Fördersystem: Bei niedrigen Strompreisen würden Betreiber Ausgleichszahlungen erhalten, bei hohen Preisen müssten sie Mehrerlöse zurückzahlen. Branchenvertreter sehen das laufende Jahr als entscheidend für künftige Investitionsbedingungen.
Die wichtigsten Eckdaten:
- Projektverkauf: Zwei Windparks mit ca. 93 MW an illwerke vkw AG
- Aktienrückkauf: 1.306 Aktien in der Woche vom 19.-23. Januar 2026
- Nächster Termin: Geschäftsbericht 2025 erscheint am 31. März 2026
Die operative Umsetzung funktioniert bei Energiekontor. Die regulatorischen Rahmenbedingungen werden 2026 zeigen, unter welchen Vorzeichen die nächsten Projekte entwickelt werden müssen.
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