Energy Fuels Aktie: Rückenwind
Energy Fuels übertrifft seine Produktionsziele für 2025 deutlich und positioniert sich mit neuen Langfristverträgen als Schlüsselakteur im US-Uransektor, der von politischen Ausbauplänen profitiert.

- Über 1,6 Millionen Pfund Uran im Jahr 2025 gefördert
- Neue US-Reaktorpläne sorgen für politischen Rückenwind
- Langfristverträge sichern Absatz von 2027 bis 2032
- Hohe Verkaufspreise und solide Quartalsumsätze erwartet
Die Aktie von Energy Fuels profitiert zum Start ins Jahr 2026 von einer Kombination aus politischem Rückenwind für Kernenergie in den USA und einer klaren operativen Überperformance im Jahr 2025. Neben neuen Plänen für den Ausbau der Reaktorkapazitäten in den Vereinigten Staaten stützen vor allem deutlich übertroffene Produktionsziele und solide Verkaufspreise die aktuelle Bewertung. Der Titel wird damit zunehmend als Hebel auf die angestrebte Stärkung der heimischen Brennstoffversorgung gesehen.
US-Reaktorpläne treiben Sektor
Zum Wochenauftakt legt der Uransektor deutlich zu. Auslöser sind Berichte, wonach die USA die Errichtung von bis zu zehn neuen, großen Kernreaktoren unterstützen wollen. Konkrete Schritte wie der Antrag von Duke Energy auf eine Standortgenehmigung für einen neuen Reaktor verstärken die positive Stimmung.
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Von diesem Umfeld profitieren insbesondere Produzenten in Nordamerika. Energy Fuels gilt dabei als einer der Hauptadressaten der politischen Initiativen, da das Unternehmen als einziges in den USA eine konventionelle Uranaufbereitungsanlage betreibt und damit eine Schlüsselrolle in der inländischen Brennstoffkette einnimmt.
Operative Überperformance 2025
Neben dem Sektoraufschwung liefert Energy Fuels selbst starke Zahlen. Das Unternehmen hat seine Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2025 übertroffen.
Wesentliche Eckpunkte:
- Uranförderung: Über 1,6 Millionen Pfund Uran im Jahr 2025, rund 11 % über dem oberen Ende der Prognosespanne von 1,435 Millionen Pfund.
- Mühlenproduktion: Die White Mesa Mill in Utah produzierte mehr als 1 Million Pfund fertiges U3O8.
- Jahresendspurt: Allein im Dezember wurden 350.000 Pfund erzeugt.
Die deutlich gesteigerte Förderung zeigt, dass die Minen – insbesondere die Pinyon-Plain-Mine in Arizona – die Produktion wirksam hochfahren und damit auf die steigende Nachfrage reagieren.
Umsätze und Verkaufspreise im Fokus
Auch die Absatz- und Erlösentwicklung im Schlussquartal 2025 fällt robust aus. Energy Fuels rechnet aktuell mit starken Verkäufen im vierten Quartal, gestützt durch weiterhin hohe Uranpreise.
- Erwartete Uranverkäufe Q4 2025: rund 360.000 Pfund, ein Plus von 50 % gegenüber dem Vorjahresquartal.
- Geschätzter durchschnittlicher Verkaufspreis: 74,93 US-Dollar je Pfund.
- Erwarteter Bruttoumsatz mit Uran im Quartal: etwa 27 Millionen US-Dollar.
Damit zeigt sich, dass das Unternehmen nicht nur fördert, sondern seine Bestände auch zu attraktiven Konditionen monetarisiert und nicht bloß im Boden belässt.
Langfristige Verträge und Seltene Erden
Für die kommenden Jahre hat Energy Fuels seine Absatzbasis mit neuen Lieferverträgen verbreitert. Das Unternehmen hat zwei langfristige Versorgungsverträge mit US-Atomkraftwerksbetreibern abgeschlossen, die Lieferungen von 2027 bis 2032 abdecken. Diese Vereinbarungen sichern eine verlässliche Umsatzgrundlage, lassen aber gleichzeitig Spielraum, von möglichen Preisspitzen am Markt zu profitieren.
Parallel treibt Energy Fuels seine Strategie im Bereich Seltenerd-Elemente voran. Ende 2025 erreichte das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein: Dysprosiumoxid aus der White Mesa Mill erfüllte die Qualitätsanforderungen eines großen südkoreanischen Automobilherstellers. Damit ist die technische Fähigkeit zur Herstellung von batteriegeeigneten Seltene-Erden-Materialien bestätigt, was zusätzliche, vom Uran unabhängige Erlöspotenziale eröffnet.
Einordnung und Ausblick
Die Kombination aus gesteigerter Produktion, attraktiven Verkaufspreisen, abgesicherten Langfristverträgen und einer politisch gewollten Ausweitung der Kernenergie bildet derzeit das Fundament der Investmentstory von Energy Fuels. Zwar bleibt die Aktie – wie im Rohstoffsektor üblich – schwankungsanfällig, die vorliegenden Daten unterstreichen jedoch, dass das Unternehmen seine Kapazitäten gezielt in Richtung der erwarteten zusätzlichen Nachfrage aus dem angekündigten US-Reaktorausbau hochfährt. Entscheidend für die weitere Entwicklung werden die konkrete Umsetzung der US-Reaktorpläne und die Bestätigung der prognostizierten Verkaufs- und Produktionsmengen in den kommenden Quartalsberichten sein.
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