Eni: Geliga-1 mit 5 Billionen Kubikfuß
Eni bestätigt bedeutenden Gasfund im Kutei-Becken. Ein neues Produktionszentrum mit hoher Förderkapazität ist geplant.

- Erfolgreicher Test am Geliga-1-Bohrloch
- Geplante Verknüpfung mit Gula-Entdeckung
- Neues Hub soll täglich 1.000 Mio. Kubikfuß fördern
- Anteilsverkauf von zehn Prozent geplant
Eni treibt die Erschließung neuer Gasfelder im Kutei-Becken voran. Erfolgreiche Tests am Geliga-1-Bohrloch vor der indonesischen Küste bestätigen das Potenzial eines neuen Produktionszentrums. Das Management setzt dabei auf ein beschleunigtes Verfahren.
Die Bohrung lieferte im Test bis zu 60 Millionen Standardkubikfuß Gas pro Tag. Technische Analysen deuten auf eine nachhaltige Tagesproduktion von rund 200 Millionen Kubikfuß hin. Hinzu kommen etwa 10.000 Barrel Kondensat.
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Das Vorkommen umfasst schätzungsweise fünf Billionen Kubikfuß Gas. Eni plant nun, den Fund mit der nahegelegenen Gula-Entdeckung zu verknüpfen. Ein neues Hub soll entstehen.
Dieses Zentrum könnte täglich 1.000 Millionen Kubikfuß Gas und 80.000 Barrel Kondensat fördern. Den Entwicklungsplan will die Führung in den kommenden Wochen einreichen. Die vorhandene regionale Infrastruktur soll den Prozess beschleunigen.
Strategie der Satelliten-Modelle
Der Erfolg in Südostasien stützt die Konzernstrategie. Eni nutzt das sogenannte Satelliten-Modell und will zehn Prozent seines indonesischen Portfolios verkaufen. Die starken Testdaten dürften die Bewertung bei diesem Anteilsverkauf erhöhen.
Parallel dazu steht das Closing des Joint Ventures Searah mit Petronas für das zweite Quartal an. Auf der Hauptversammlung bestätigten die Aktionäre zudem den aktuellen Vorstandschef für eine fünfte Amtszeit. Die Führung bleibt damit stabil.
Für das Geschäftsjahr 2026 ist eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie geplant. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Eni einen Nettogewinn von rund 4,43 Milliarden Euro.
Kennzahlen und Nachhaltigkeit
An der Börse notiert die Aktie aktuell bei 22,50 Euro. Trotz eines Tagesverlusts von 1,4 Prozent blickt der Titel auf ein starkes Jahr zurück. Seit Jahresbeginn legte der Kurs um gut 36 Prozent zu.
Im Upstream-Geschäft sanken die Netto-Treibhausgasemissionen um 31 Prozent. Dennoch greift bei einer Nachhaltigkeits-Anleihe eine Zinsklausel. Der Kupon für die Zahlung Anfang 2028 erhöht sich um 0,50 Prozentpunkte.
Die Sparte für erneuerbare Energien, Plenitude, baute ihre Kapazität auf 5,8 Gigawatt aus. Bis 2030 peilt der Konzern 15 Gigawatt an. Die indonesischen Behörden prüfen nun den neuen Entwicklungsplan.
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