Enphase Energy Aktie: Der CEO holt über Trust 10.000 Stück

Enphase-Aktien steigen im Sektoraufschwung; der CEO kaufte über einen Trust 10.000 Anteile, während Oppenheimer die Aktie abstufte.

Die Kernpunkte:
  • Enphase-Aktie gewinnt sieben Prozent
  • CEO kaufte 10.000 Aktien über Trust
  • Umsatzprognose für Q4: 225 bis 255 Millionen Dollar
  • Oppenheimer stufte Enphase auf Perform herab

Enphase Energy steigt heute um 7,0% im Umfeld einer weltweiten Aufwärtsbewegung bei Solaraktien. Laut Bloomberg preisen Anleger bei den US-Zwischenwahlen einen Sieg der Demokraten in beiden Kammern des Kongresses ein, den sie als Unterstützung für die Politik zugunsten erneuerbarer Energien ansehen.

Der von Bloomberg beschriebene politische Rückenwind betrifft damit den Solarsektor insgesamt; Enphase gehört zu den Unternehmen, deren Aktien im Zuge dieser Erwartungen zulegen.

Aktienkauf durch den Vorstandschef

Am Montag kaufte CEO Badrinarayanan Kothandaraman über einen Trust, dessen Treuhänder er ist, 10.000 Enphase-Aktien. Der gewichtete durchschnittliche Kaufpreis lag bei 26,7514 $ je Aktie. Die Transaktion wurde in einer Form-4-Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC gemeldet. Als Käufer trat dabei der Trust auf, für den Kothandaraman die Funktion des Treuhänders ausübt.

Quartalsausblick führte zu Abstufung

Am 27. Oktober hatte Enphase seine Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht. Das Unternehmen meldete einen Umsatz von 293,3 Millionen $. Der bereinigte Gewinn je Aktie betrug für diesen Berichtszeitraum 0,41 $. Die Geschäftszahlen wurden ebenfalls in einer Pflichtmitteilung an die SEC veröffentlicht.

Für das vierte Quartal 2026 stellte Enphase einen Umsatz zwischen 225 Millionen $ und 255 Millionen $ in Aussicht. Diese Spanne ist die vom Unternehmen genannte Umsatzprognose für das Schlussquartal, nicht ein bereits gemeldetes Geschäftsergebnis.

Auf die Quartalsergebnisse und den Ausblick reagierte Oppenheimer am 28. Oktober mit einer Herabstufung. Medienberichten zufolge senkte das Analysehaus seine Einstufung für Enphase von „Outperform“ auf „Perform“. Zugleich strich Oppenheimer sein Kursziel; die Analystenaktion folgte damit auf die Veröffentlichung der Zahlen und der Umsatzprognose.

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