EOS Aktie: Aufstrebende Marktpräsenz!

Electro Optic Systems weist Kritik von Grizzly Research zurück, präsentiert gestiegene Liquidität und kündigt strategische Kooperation mit türkischem Raketenspezialisten an.

Die Kernpunkte:
  • Unternehmen widerlegt Vorwürfe zu koreanischem Vertrag
  • Liquidität auf 128 Millionen AUD gestiegen
  • Neue Partnerschaft für Laserwaffensysteme mit Roketsan
  • Aktie zeigt starke Schwankungen nach Handelsstopp

Der australische Verteidigungs- und Raumfahrttechnologiekonzern Electro Optic Systems (EOS) schlug am Mittwoch zurück. Nach einem Handelsstopp konterte das Unternehmen die Vorwürfe eines Short-Sellers mit detaillierten Finanzdaten – und verkündete gleichzeitig eine strategische Partnerschaft mit dem türkischen Raketenspezialisten Roketsan. Die Aktie reagierte mit heftigen Schwankungen und notierte zuletzt bei rund 6,63 AUD.

Die Fakten im Überblick:

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  • EOS verfügt über rund 128 Millionen AUD liquide Mittel (Ende Januar 2026)
  • Bestätigter Auftragsbestand: 459 Millionen AUD (ohne umstrittenen Korea-Vertrag)
  • Neue Kooperation mit Roketsan für Laserwaffen-Systeme angekündigt
  • Aktie seit Short-Seller-Report vom 5. Februar unter Druck

Punkt-für-Punkt-Erwiderung auf Grizzly Research

EOS wies die Behauptungen von Grizzly Research entschieden zurück. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht ein südkoreanischer Vertrag über 80 Millionen USD. Die Shortseller hatten Zweifel an der Existenz und Tragfähigkeit dieser Vereinbarung geäußert.

Das Management stellte klar: Der Korea-Kontrakt ist bedingt und wurde nie in den bestätigten Auftragsbestand aufgenommen. Diese Unterscheidung ist zentral für das Verständnis der Finanzlage. Der gemeldete Orderbestand von 459 Millionen AUD zum Jahresende 2025 enthält ausschließlich unbedingte Aufträge.

Zur Liquiditätslage präsentierte EOS aktualisierte Zahlen. Die Barreserven stiegen von 106,9 Millionen AUD Ende Dezember auf etwa 128 Millionen AUD Ende Januar. Eine substanzielle Verbesserung, die das Unternehmen bewusst in die Waagschale warf.

Roketsan-Partnerschaft als Offensive

Zeitgleich mit der Verteidigung ging EOS in die Offensive. Die Kooperation mit Roketsan zielt auf die gemeinsame Entwicklung und Integration von Laserwaffen-Systemen für internationale Märkte ab. EOS steuert Fernwaffenstationen und Directed-Energy-Technologie bei, Roketsan übernimmt Systemintegration und Sensorik.

Die Ankündigung wirkt wie ein strategisches Signal an den Markt: Trotz der Turbulenzen treibt das Unternehmen sein operatives Geschäft voran und erschließt neue Wachstumsfelder.

Volatiler Handel nach Wiederaufnahme

Seit Veröffentlichung des Short-Reports am 5. Februar schwankt der Kurs erheblich. Nach dem Handelsstopp und der ausführlichen Stellungnahme nahm die Börse den Handel wieder auf. Die Aktie stabilisierte sich zunächst im Bereich um 6,63 AUD, bleibt aber anfällig für weitere Bewegungen.

Die kommenden Handelstage dürften zeigen, ob die Investoren die Erklärungen des Managements akzeptieren oder weitere Fragen offenbleiben. Mit der Roketsan-Partnerschaft hat EOS jedenfalls einen konkreten Fortschritt vorzuweisen, der über die reine Defensivhaltung hinausgeht.

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