EOS Aktie: Erfolgreiche Marktstrategie
EOS weitet seine Partnerschaft mit Milrem Robotics aus und dementiert Pläne für einen Unternehmensumzug. Der Auftragsbestand des Rüstungsspezialisten hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht.

- Strategische Allianz für Kampfrobotik und Drohnenabwehr
- Unternehmensleitung dementiert Umzugs- und Delisting-Pläne
- Auftragsbestand auf 459 Millionen AUD gestiegen
- Ergebnisveröffentlichung in zwei Wochen erwartet
EOS baut seine Partnerschaften im Drohnenabwehr- und Unmanned-Markt weiter aus. Gleichzeitig musste das Unternehmen Spekulationen über einen möglichen Umzug nach Europa einfangen. Was ist dran – und was treibt das Geschäft aktuell?
Wichtige Punkte auf einen Blick:
– Strategische Kooperation mit Milrem Robotics (Estland) für unbemannte Bodensysteme und vernetzte Gefechtsrobotik
– Vorstand: Keine nicht angekündigten Entscheidungen zu Sitz- oder Börsenwechsel, kein formaler Plan für ein ASX-Delisting
– Auftragsbestand stieg 2025 deutlich auf 459 Mio. AUD (zuvor 136 Mio. AUD)
Kooperation mit Milrem Robotics
EOS Defence Systems und Milrem Robotics haben gestern eine strategische „Teaming“-Vereinbarung bekanntgegeben. Ziel ist es, gemeinsam Geschäftschancen im Bereich network-zentrierter, kooperativer Kampfrobotik zu verfolgen. Laut Unternehmensmitteilung umfasst die Zusammenarbeit drei Felder: Vermarktung, Produktentwicklung sowie Forschung und Entwicklung.
Die Vereinbarung knüpft an eine frühere Zusammenarbeit an: Auf der IDEX 2025 in Abu Dhabi hatten beide Seiten bereits eine Integration von EOS’ R400 Remote Weapon System mit Milrems unbemanntem Kettenfahrzeug THeMIS vereinbart.
Technisch soll die Kooperation unter anderem folgende Integrationen prüfen:
– Nicht-ITAR-Drohnenabwehr-Lösungen (Counter-UAS)
– Einbindungen von Raketen- und Granatwerfern
– Großkalibrige Waffensysteme für schwere unbemannte Bodenfahrzeuge (UGVs)
– Laser-basierte Fähigkeiten auf mittleren und großen unbemannten Plattformen
Beim Marktfokus nennt EOS zunächst MENA, Asien-Pazifik und Europa. Zu den konkret genannten Zielländern zählen die VAE, Saudi-Arabien, Australien, Singapur und Indonesien.
Klarstellung zur Europa-Spekulation
Bereits vorgestern reagierte EOS mit einer ASX-Mitteilung auf Medienberichte, wonach das Unternehmen seinen Hauptsitz und möglicherweise auch die Börsennotiz von Australien nach Europa verlagern könnte. Der Vorstand teilte mit, es gebe keine nicht angekündigten Entscheidungen zu einer Änderung des Unternehmenssitzes oder des Börsenplatzes.
Zudem stellte EOS klar: Es gebe aktuell keine formalen Pläne, ein Delisting von der ASX zu prüfen. Eine Entscheidung in diese Richtung würde – falls sie überhaupt aufkommt – erst nach einer umfassenden Bewertung der Folgen für Aktionäre, Kunden, Mitarbeiter und weitere Anspruchsgruppen getroffen.
Auslöser der Spekulation war ein Reuters-Bericht von Ende Januar, der den CEO mit der Aussage zitierte, ein solcher Schritt sei innerhalb eines Jahres „sehr wahrscheinlich“.
Auftragsbestand deutlich gewachsen
Operativ liefert EOS ein starkes Signal über den Auftragsbestand. Im Quartalsbericht Ende Januar hieß es, der Contract Backlog sei im Jahr 2025 kräftig gestiegen: von 136 Mio. AUD (Ende 2024) auf 459 Mio. AUD (Ende 2025). Das entspricht einem Zuwachs um 323 Mio. AUD.
Als jüngere Vertragsgewinne nannte EOS unter anderem:
– 108 Mio. AUD mit Hanwha Australia für das ADF-Projekt LAND 400-3 (Oktober)
– 11,4 Mio. Euro (rund 20 Mio. AUD) für Slinger-Drohnenabwehrsysteme an ein westeuropäisches NATO-Land (November)
– 80 Mio. USD (rund 120 Mio. AUD) als bedingter Auftrag für eine High-Energy-Laserwaffe in Südkorea (Dezember)
– 21 Mio. USD (rund 32 Mio. AUD) für R400 RWS an einen nordamerikanischen Kunden (Dezember)
– 22 Mio. USD (rund 33 Mio. AUD) mit General Dynamics Land Systems zur RWS-Integration (Dezember)
Die nächsten handfesten Updates dürften mit den Zahlen kommen: Die Ergebnisveröffentlichung ist für in zwei Wochen angekündigt.
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