EOS Aktie: Unvorhergesehene Herausforderung!
Ein kritischer Bericht von Grizzly Research drückt die EOS-Aktie, obwohl das Unternehmen die Vorwürfe zurückweist und seinen Auftragsbestand klarstellt. Neue Partnerschaften können den Abwärtstrend bisher nicht stoppen.

- Kritischer Shortseller-Bericht von Grizzly Research
- EOS weist Vorwürfe als irreführend zurück
- Klarstellung zum umstrittenen 80-Mio.-Dollar-Auftrag
- Neue Kooperation mit türkischem Rüstungshersteller
Ein Shortseller-Bericht hat EOS in den vergangenen Tagen in die Defensive gedrängt. Zwar weist das Unternehmen die Vorwürfe zurück und versucht mit mehr Transparenz gegenzusteuern. Trotzdem blieb der Kurs bis zum Wochenschluss unter Verkaufsdruck.
Shortseller-Vorwürfe belasten
Auslöser der Turbulenzen ist ein kritischer Bericht von Grizzly Research, der Anfang des Monats veröffentlicht wurde. Der US-Shortseller bezeichnete einen angekündigten Vertrag über 80 Mio. US-Dollar mit einem südkoreanischen Kunden als „irreführend“ und stellte zudem die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gegenseite infrage, die im Bericht als Goldrone genannt wird.
Nach einer Handelsaussetzung legte EOS am 10. Februar nach und wies die Schlussfolgerungen des Berichts als „irreführend und manipulativ“ zurück. Die Gegenrede reichte aber nicht aus, um die Nervosität zu beruhigen: Bis zum Ende der Handelswoche hielt der Verkaufsdruck an. Am Freitag verbuchte die Aktie einen zweistelligen Tagesverlust und entfernte sich damit weiter von den Hochs aus dem Januar.
Auftragsbestand: Klarstellung zu 80 Mio. US-Dollar
In seinen jüngsten Mitteilungen setzte das Management vor allem auf eine Abgrenzung zwischen sicheren und noch unsicheren Erlösen. EOS bestätigte, dass der umstrittene südkoreanische Hochenergie-Laserauftrag über 80 Mio. US-Dollar als bedingt (conditional) eingestuft ist. Genau deshalb taucht dieser Betrag nicht im offiziell bestätigten Auftragsbestand auf.
Der bestätigte Auftragsbestand liegt laut EOS bei 459 Mio. Australischen Dollar (A$). Damit soll der verifizierte Orderbestand klar von „Chancen“ getrennt werden, auf die Grizzly Research in seiner Analyse abzielte. Gleichzeitig verteidigte das Management auch die Übernahme der MARSS Group, die im Shortseller-Bericht ebenfalls kritisiert wurde.
Wichtige Punkte im Überblick:
- Shortseller: Grizzly Research (USA)
- Strittiger Vertrag: 80 Mio. US-Dollar (Südkorea)
- Status: bedingt, nicht im offiziellen Auftragsbestand enthalten
- Bestätigter Auftragsbestand: 459 Mio. A$
Neue Partnerschaft mit ROKETSAN
Parallel zur Auseinandersetzung um Governance und Transparenz treibt EOS die operative Expansion voran. Das Unternehmen meldete eine Kooperationsvereinbarung mit ROKETSAN, einem türkischen Rüstungshersteller.
Ziel ist es, die fernbedienbaren Waffensysteme von EOS mit Raketen-Technologien von ROKETSAN zu kombinieren. Damit wollen beide Partner Lösungen für die weltweit wachsende Nachfrage nach Anti-Drohnen- und Schutzsystemen adressieren. Doch kann eine neue Allianz den Fokus der Anleger spürbar von den Transparenzdebatten weglenken? Kurzfristig bleibt die Stimmung laut Unternehmensumfeld weiter stark von den Diskussionen geprägt, die der Shortseller-Bericht ausgelöst hat.
Zum Wochenabschluss war damit vor allem eines sichtbar: Trotz Klarstellungen zum Auftragsbestand und neuer Kooperation setzte sich der Abwärtstrend fort, der die Aktie seit den Januar-Hochs deutlich zurückgeworfen hat.
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