EOS: Orderbuch springt auf 726 Millionen Dollar
EOS übernimmt MARSS Group und erweitert sein Drohnenabwehr-Portfolio. Der Auftragsbestand steigt auf 726 Mio. AUD.

- Kombinierter Auftragsbestand steigt auf 726 Mio. AUD
- EOS sichert sich 190 Mio. AUD frisches Kapital
- Erster Exportvertrag für 100-Kilowatt-Laser
- ASIC-Verfahren mit 4 Mio. AUD Strafe beendet
Electro Optic Systems (EOS) vollzieht den strategischen Zukauf der europäischen MARSS Group. Der australische Rüstungsspezialist baut damit seine Position im Markt für Drohnenabwehr massiv aus. Durch die Kombination von KI-gesteuerten Kommandosystemen mit eigener Lasertechnologie entsteht ein integrierter Anbieter für Verteidigungslösungen.
Massive Ausweitung des Orderbuchs
Die Übernahme der MARSS Group lässt den Auftragsbestand von EOS sprunghaft ansteigen. Nach Abschluss der Transaktion klettert das kombinierte Orderbuch auf rund 726 Millionen australische Dollar. Vor dem Deal lag dieser Wert noch bei 509 Millionen australischen Dollar.
Für die Akquisition leistete EOS eine Vorabzahlung von 36 Millionen US-Dollar. Zur Finanzierung griff das Unternehmen auf eine bestehende Kreditfazilität in Höhe von 70 Millionen australischen Dollar zurück.
Parallel dazu sicherte sich der Konzern frisches Kapital durch eine Platzierung von 190 Millionen australischen Dollar. Diese umfasst eine institutionelle Tranche von 150 Millionen sowie eine strategische Beteiligung über 40 Millionen australische Dollar. Letztere beinhaltet ein Investment von Calidus aus Abu Dhabi.
Strategischer Fokus auf Drohnenabwehr
Die MARSS Group bringt Expertise bei KI-gestützten Kontrollsystemen in den Konzern ein. Diese Technik wird künftig mit den kinetischen und laserbasierten Waffensystemen von EOS verzahnt. In der Branche gilt dieser Bereich der integrierten Verteidigung kritischer Infrastruktur als wachstumsstark.
MARSS konnte zuletzt Neuaufträge im Wert von 102 Millionen Euro aus dem Nahen Osten gewinnen. Die Vereinbarung sieht zudem eine erfolgsabhängige Earn-out-Zahlung vor. Diese ist auf maximal 140 Millionen Euro gedeckelt.
Technologische Meilensteine und Ausblick
Abseits der Übernahme treibt EOS die Vermarktung seiner Hochenergielaser voran. Das Unternehmen meldete den ersten Exportvertrag für ein 100-Kilowatt-System. Die Serienfertigung der neuen Apollo-Laserfamilie läuft bereits an einem neuen Standort in Singapur an.
Im Bereich der Weltraumsysteme verschiebt sich der Fokus indes von der reinen Beobachtung hin zur aktiven Kontrolle. Mit der Einführung der Atlas-Fähigkeit reagiert EOS auf neue Sicherheitsanforderungen im All. Ein juristischer Belastungsfaktor ist derweil vom Tisch: Das Verfahren der australischen Aufsichtsbehörde ASIC endete mit einer Strafe von 4 Millionen australischen Dollar.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management mit einem neutralen Ergebnisbeitrag der MARSS-Übernahme. Ab 2027 soll die verbreiterte Umsatzbasis dann signifikante Wachstumsbeiträge liefern.
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