Equinor Aktie: Der Ölpreis rutscht, sie gleich hinterher
Equinor hob die Wachstumsprognose für 2026 an und meldete für das dritte Quartal ein bereinigtes operatives Ergebnis von 12,35 Milliarden US-Dollar.

- Aktie am Mittwoch 6,95 Prozent schwächer
- Produktionswachstum 2026 auf rund vier Prozent angehoben
- Afrodite-Ressourcen auf 77 bis 180 Millionen Barrel geschätzt
- Zusammenarbeit mit Aker BP vereinbart
Equinor hat am Mittwoch Medienberichten zufolge 6,95% an Wert verloren, als die Ölpreise nachgaben. Die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen hätten Erwartungen verstärkt, dass der Druck für eine Deeskalation im Iran-Konflikt zunehmen könnte. Der Rückgang erfasste demnach auch andere Energieaktien. Heute fällt die Equinor-Aktie um 0,9%; die jüngste Schwäche setzt sich damit fort.
Produktionsprognose nach oben korrigiert
Am 28. Oktober hatte Equinor seine Prognose für das Produktionswachstum 2026 von 3% auf rund 4% angehoben. Für das dritte Quartal 2026 meldete das Unternehmen ein bereinigtes operatives Ergebnis von USD 12,35 Milliarden.
Auch bei der Erschließung von Vorkommen meldete Equinor Fortschritte. Am 29. Oktober erhöhte eine Bewertungsbohrung die geschätzten förderbaren Gas- und Kondensatmengen des Afrodite-Funds auf 77–180 Millionen Barrel Öläquivalent. Das Unternehmen hält den Fund für wirtschaftlich nutzbar und will eine mögliche Unterwasseranbindung an Kvitebjørn prüfen.
Ausschüttung und Zusammenarbeit
Für das dritte Quartal 2026 setzte Equinor die Bardividende auf USD 0,39 je Aktie fest. Als letzten Handelstag einschließlich Dividendenanspruch nennt das Unternehmen den 12. Februar 2027. Die Auszahlung ist für den 26. Februar 2027 vorgesehen.
Vor gut einer Woche kündigte Equinor außerdem die vierte und letzte Aktienrückkauf-Tranche für 2026 an. Ihr Gesamtumfang beträgt einschließlich der vom norwegischen Staat zurückzunehmenden Aktien bis zu USD 1.125 Millionen.
Bereits am 26. Oktober vereinbarten Equinor und Aker BP eine strategische Zusammenarbeit zur Entwicklung dichter Lagerstätten auf dem norwegischen Kontinentalschelf. Die Partner wollen dafür gemeinsam Technologien entwickeln, Standards vereinheitlichen und Wissen austauschen.
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