Equinor Aktie: Fokus auf Kapitalrückgabe

Der norwegische Energiekonzern startet sein Rückkaufprogramm 2026 und zahlt Quartalsdividende. Die Kapitalrückgabe wird durch Wachstumspläne in Brasilien und den USA finanziert.

Die Kernpunkte:
  • Start der ersten Rückkauf-Tranche für 2026
  • Bardividende für Q3 2025 wird ausgezahlt
  • Produktionssteigerung bis 2030 geplant
  • Fokus auf internationale Großprojekte

Der norwegische Energiekonzern Equinor treibt seine Strategie zur Belohnung der Aktionäre weiter voran. Mit einer Kombination aus laufenden Aktienrückkäufen und einer bestätigten Dividendenzahlung unterstreicht das Unternehmen seine Ambition, Kapital konsequent an die Eigner zurückzugeben. Doch wie finanziert der Konzern diese Ausschüttungen langfristig?

Rückkäufe und Dividenden im Detail

Equinor hat die erste Tranche seines Aktienrückkaufprogramms für das Jahr 2026 gestartet. Primäres Ziel dieser Maßnahme ist eine Verringerung des Grundkapitals durch die anschließende Vernichtung der erworbenen Papiere. Allein zwischen dem 16. und 20. Februar erwarb der Konzern über 645.000 eigene Anteile, womit sich die Gesamtzahl dieser Tranche bis zum 24. Februar auf rund 1,4 Millionen Aktien erhöhte. Parallel dazu läuft ein separates Rückkaufprogramm, das zur Erfüllung von Mitarbeiter-Beteiligungsplänen dient.

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Zusätzlich zu den Rückkäufen steht die Auszahlung der Bardividende für das dritte Quartal 2025 unmittelbar bevor. Am 27. Februar erhalten Anleger eine Ausschüttung von 3,5249 NOK je Aktie. Diese verlässliche Dividendenpolitik stützt das Vertrauen der Investoren: Mit einem aktuellen Kurs von 24,64 Euro notiert das Papier nur knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch von 24,85 Euro.

Internationale Expansion als Wachstumstreiber

Die massiven Kapitalrückgaben sind eingebettet in eine langfristige Produktionsstrategie. Equinor plant, seine internationale Öl- und Gasproduktion bis zum Jahr 2030 signifikant auf über 900.000 Barrel Öläquivalent pro Tag zu steigern. Während die Förderung auf dem norwegischen Festlandssockel stabil bleiben soll, setzt das Management für das zukünftige Wachstum vor allem auf Großprojekte in Brasilien und im US-Golf von Mexiko.

Bereits im vierten Quartal 2025 konnte das Unternehmen die Produktion im Vergleich zum Vorjahr steigern, was vor allem auf den erfolgreichen Hochlauf neuer Felder zurückzuführen ist. Die Strategie des Konzerns zielt darauf ab, die Cashflows aus bestehenden Projekten zu nutzen, um sowohl die internationale Expansion zu finanzieren als auch die Aktionäre unmittelbar am Erfolg teilhaben zu lassen. Mit dem geplanten Abschluss der ersten Rückkauf-Tranche am 30. März wird Equinor die nächste Phase seiner Kapitalallokation einleiten.

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