Equinor Aktie: Hilft die Dividende?
Der Energiekonzern plant Aktienkäufe von bis zu 1,125 Milliarden US-Dollar und zahlt für das dritte Quartal 0,39 US-Dollar je Aktie.

- Letzte Rückkauftranche für 2026 startet
- Bis zu 371,3 Millionen US-Dollar am Markt
- Quartalsdividende von 0,39 US-Dollar beschlossen
- DZ Bank stuft Equinor auf Halten ab
Equinor will heute die vierte und letzte Tranche seines Aktienrückkaufprogramms für 2026 starten. Wie das Unternehmen gestern ankündigte, umfasst sie bis zu 1.125 Millionen USD. Davon entfallen bis zu 371,3 Millionen USD auf Käufe am Markt.
Rückkäufe und Dividende
Für das gesamte Jahr sieht Equinor ein Rückkaufvolumen von bis zu 3 Milliarden USD vor. Die dritte Tranche hatte das Unternehmen am 22. Oktober abgeschlossen. Mit dem angekündigten Start der letzten Runde setzt Equinor das diesjährige Programm fort.
Zusätzlich hat Equinor eine Bardividende von 0,39 USD je Aktie für das dritte Quartal beschlossen. Als Ex-Tag in Oslo nennt das Unternehmen den 15. Februar 2027; die Auszahlung ist für den 26. Februar 2027 vorgesehen. Die Genehmigung der Ausschüttung erfolgte am Dienstag.
Die gestern veröffentlichten Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 weisen ein bereinigtes operatives Ergebnis von 12,35 Milliarden USD aus. Der Nettogewinn betrug nach Unternehmensangaben 2,54 Milliarden USD.
Abstufung und Warnung vor Gaspreisrisiken
Medienberichten zufolge stufte die DZ Bank Equinor gestern von Kaufen auf Halten ab. Die Aktie stieg gestern um 0,6%; die Kursentwicklung fiel damit trotz der gemeldeten Abstufung positiv aus.
Daneben rückte Equinor die Risiken für Europas Gasversorgung im Winter in den Blick. Laut Reuters warnte CEO Anders Opedal gestern, ein kalter Winter könnte die europäischen Gaspreise stärker schwanken lassen. Als Gründe nannte er sinkende Speicherstände und den Wettbewerb Europas mit Asien um Ladungen von verflüssigtem Erdgas.
Die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2026 will Equinor am 4. Februar 2027 veröffentlichen.
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