Equinor Aktie: Q1-Ergebnisse am 6. Mai erwartet
Der norwegische Energiekonzern präsentiert am 6. Mai seine Q1-Zahlen. Analysten erwarten einen Gewinn von 0,85 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von rund 26 Milliarden Dollar.

- Analysten rechnen mit 0,85 Dollar Gewinn pro Aktie
- Aktienrückkaufprogramm schreitet planmäßig voran
- Produktionswachstum von drei Prozent für 2026 angepeilt
- Morgan Stanley hebt Kursziel auf 40,40 Dollar an
398 Nettobestellungen, 95 Prozent Wachstum — solche Zahlen gibt es bei Equinor nicht. Was der norwegische Energiekonzern stattdessen liefert: stabile Produktion, ein laufendes Rückkaufprogramm und am 6. Mai 2026 die Quartalszahlen für das erste Quartal. Die Erwartungen sind hoch.
Der Analystenkonsens rechnet mit einem Gewinn von 0,85 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von rund 26 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Im Vorquartal übertraf Equinor die damalige Schätzung von 0,60 Dollar deutlich mit 0,81 Dollar. Ein sogenannter Earnings Expected Surprise Prediction-Wert von 20 Prozent deutet darauf hin, dass der Konzern erneut über den Erwartungen landen könnte — getragen von effizienter Produktion und einem aktiven Marketing- und Midstream-Geschäft.
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Rückkaufprogramm läuft planmäßig
Das laufende Aktienrückkaufprogramm schreitet voran. Zum Stand 15. April hielt Equinor eigene Aktien im Umfang von rund 2,54 Prozent des gesamten Grundkapitals. Die aktuelle Tranche wurde im Februar 2026 angekündigt und soll bis Mitte Mai an der Osloer Börse fortgeführt werden — vorbehaltlich weiterer Vorstandsermächtigungen.
Produktion wächst, Exploration läuft auf Hochtouren
Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management ein Produktionswachstum von drei Prozent an, aufbauend auf Rekordwerten aus 2025. Rückenwind kommt von 16 aktiven Projekten auf dem norwegischen Kontinentalschelf, die überwiegend als kostengünstige Anbindungen an bestehende Unterwasserinfrastruktur konzipiert sind. Hinzu kommen rund 30 geplante Explorationsbohrungen auf dem Schelf sowie internationale Aktivitäten, darunter Gaserschließungen in Brasilien.
Morgan Stanley hob die Aktie Ende März auf „Equal Weight“ an und setzte ein Kursziel von 40,40 Dollar. Die Aktie notiert aktuell bei 33,46 Euro — rund 65 Prozent über dem Niveau vor zwölf Monaten, aber noch etwa neun Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 36,91 Euro. Der RSI von knapp 79 signalisiert eine technisch überkaufte Lage, was die jüngste Volatilität zumindest teilweise erklärt.
Die Quartalszahlen am 6. Mai werden zeigen, ob die operative Stärke auch bei den Förderkosten der neuen Projekte sichtbar wird — ein Faktor, den Investoren für die Margenentwicklung im weiteren Jahresverlauf genau im Blick haben.
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