Ethereum: Bitmine stapelt 192.816 ETH
Bitmine stockt Staking auf 4,56 Mio. ETH auf, während Glamsterdam-Upgrade die Kapazität verdreifacht. Analysten sehen sinkende L2-Kosten.

- Bitmine staket 193.000 ETH in einer Transaktion
- Glamsterdam-Upgrade verdreifacht Block-Gas-Limit
- L2-Settlement-Kosten könnten um 70% fallen
- Wale sammeln über 140.000 ETH ein
Bitmine Immersion Technologies kauft Ether im Milliarden-Maßstab, während das Ethereum-Netzwerk gerade sein bislang größtes Kapazitäts-Upgrade abgeschlossen hat. Beides zusammen erzeugt ein ungewöhnlich dichtes Nachrichtenumfeld für die zweitgrößte Kryptowährung.
Bitmine stapelt ETH in industriellem Ausmaß
Am 5. Mai 2026 zahlte Bitmine weitere rund 193.000 ETH in das Staking-Protokoll ein — ein Volumen von etwa 456 Millionen US-Dollar in einer einzigen Transaktion. Die gesamten Staking-Bestände des Unternehmens belaufen sich damit auf rund 4,56 Millionen ETH, was einem Wert von knapp 10,7 Milliarden US-Dollar entspricht.
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Das ist kein Einzelereignis. In der Woche bis zum 3. Mai erwarb Bitmine weitere gut 100.000 ETH hinzu. Die Gesamtposition des Unternehmens erreichte damit 5,18 Millionen ETH — rund 4,3 Prozent des gesamten zirkulierenden Angebots. Eine Einzelposition dieser Größenordnung ist im Kryptomarkt außergewöhnlich.
Glamsterdam verdreifacht die Netzwerkkapazität
Parallel zu dieser Akkumulation hat Ethereum am 1. Mai das sogenannte Glamsterdam-Upgrade aktiviert. Das Block-Gas-Limit stieg dabei von 60 auf 200 Millionen — eine Verdreifachung der Verarbeitungskapazität in einem einzigen Schritt.
Das Upgrade bringt weitere strukturelle Änderungen: Sogenannte Verkle Trees und ein Mechanismus zur Zustandsbereinigung sollen die Hardware-Anforderungen für Validierungsknoten langfristig stabilisieren, indem historische Daten auf dezentrale Archivlösungen ausgelagert werden. Ein neuer Base-Fee-Smoothing-Mechanismus soll zudem starke Gebührenschwankungen bei hoher Netzwerkauslastung dämpfen.
Layer-2-Netzwerke als größte Profiteure
Für das Ethereum-Ökosystem dürfte die Kapazitätserweiterung vor allem auf der zweiten Schicht spürbar werden. Analysten erwarten, dass die Settlement-Kosten für Rollup-Netzwerke wie Arbitrum, Optimism und Base um bis zu 70 Prozent sinken könnten. Ethereum würde damit zunehmend zur hochsicheren Abrechnungsschicht, während günstige Transaktionen auf den L2-Netzwerken stattfinden.
Indes sammelten Ethereum-Wale in den 96 Stunden bis zum 4. Mai über 140.000 ETH im Wert von rund 322 Millionen US-Dollar ein — ein Zeichen, dass das institutionelle Interesse nicht auf Bitmine beschränkt ist.
Der ETH-Kurs notiert aktuell bei rund 2.358 US-Dollar und liegt damit rund 14 Prozent über dem Stand vor einem Monat. Seit Jahresbeginn bleibt jedoch ein Minus von gut 21 Prozent — der Abstand zum Jahreshoch von fast 4.830 US-Dollar aus dem August 2025 ist noch erheblich. Ob das Zusammenspiel aus technischem Upgrade und institutioneller Nachfrage ausreicht, diesen Rückstand aufzuholen, wird sich an den Kapitalflüssen der kommenden Wochen ablesen lassen.
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