Ethereum: Gründer verkauft massiv
Ethereum-Co-Gründer Vitalik Buterin verkauft Ether im Wert von Millionen, was die Marktstimmung in einer Phase stark fallender Kurse zusätzlich belastet.

- Buterin verkauft Ether im Wert von 18,45 Millionen US-Dollar
- Ethereum-Kurs verliert über 38 Prozent in einem Monat
- Marktstimmung geprägt von extremer Angst
- Technische Upgrades und regulatorische Klarheit geplant
Ethereum kämpft mit einem brutalen Krypto-Winter, doch nun sorgt ausgerechnet Co-Gründer Vitalik Buterin für zusätzliche Verunsicherung. Während Anleger massive Verluste verzeichnen, trennt sich der Visionär von Tausenden Ether-Einheiten. Die Transaktionen belasten in dieser fragilen Marktphase nicht nur die Liquidität, sondern vor allem die Psychologie der Investoren.
Buterins Millionen-Verkäufe
Die jüngsten On-Chain-Daten zeichnen ein klares Bild: Vitalik Buterin hat allein im Februar 2026 mehr als 8.800 Ether verkauft, was einem Gegenwert von rund 18,45 Millionen US-Dollar entspricht. Besonders am vergangenen Wochenende (22. und 23. Februar) intensivierte sich die Aktivität, als Buterin laut Analysedaten von Lookonchain weitere 1.869 ETH abstieß. Die Token stammten aus einer Abhebung vom DeFi-Protokoll Aave.
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Hintergrund dieser Verkäufe ist eine angekündigte Strategie der Ethereum Foundation. Bereits Ende Januar erklärte Buterin, dass Liquidierungen notwendig seien, um die Entwicklung des Ökosystems und Open-Source-Software zu finanzieren. Er sprach dabei von einer Phase der „milden Sparsamkeit“ (mild austerity). Analysten weisen jedoch darauf hin, dass der Zeitpunkt dieser Maßnahmen inmitten eines steilen Abwärtstrends denkbar ungünstig für die Marktstimmung ist.
Dramatischer Kursverfall
Die Auswirkungen am Markt sind spürbar. Ethereum notiert aktuell bei 1.824,41 US-Dollar und hat allein in den letzten 30 Tagen 38,14 Prozent an Wert verloren. Damit unterperformt die zweitgrößte Kryptowährung sogar den breiten Markt deutlich.
Obwohl Buterins Verkäufe gemessen am täglichen Handelsvolumen von rund 17 Milliarden US-Dollar rein rechnerisch kaum ins Gewicht fallen, ist die psychologische Wirkung enorm. Wenn die prominenteste Figur des Netzwerks in eine Schwächephase hinein verkauft, verstärkt dies laut Marktbeobachtern das bärische Momentum. Der „Crypto Fear & Greed Index“ ist auf einen Tiefststand von 8 gefallen, was extreme Angst unter den Marktteilnehmern signalisiert.
Weitere Warnsignale und ein Hoffnungsschimmer
Neben den Insider-Verkäufen bereiten weitere On-Chain-Metriken Sorgen. Die Zuflüsse zur Kryptobörse Binance erreichten den höchsten Stand seit November 2025. Rund 33,3 Milliarden US-Dollar flossen in den letzten 30 Tagen auf die Plattform – ein klassisches Indiz dafür, dass Investoren sich auf Verkäufe vorbereiten. Gleichzeitig sinkt die Nachfrage nach Staking, was das frei handelbare Angebot zusätzlich erhöht.
Es gibt jedoch auch Gegenbewegungen: Große Akteure, sogenannte „Whales“, nutzen die tiefen Kurse zum Einstieg. Berichten zufolge akkumulieren Entitäten wie ShapeShift-Gründer Erik Voorhees in der aktuellen Schwächephase ETH und absorbieren damit einen Teil des Verkaufsdrucks.
Blick nach vorn: Glamsterdam und Regulierung
Trotz der aktuellen Turbulenzen treibt die Ethereum Foundation die technische Weiterentwicklung voran. Im ersten Halbjahr 2026 steht das „Glamsterdam“-Upgrade an, gefolgt von „Hegotá“ später im Jahr. Diese Updates sollen unter anderem die Skalierbarkeit verbessern und die Zensurresistenz stärken. Zudem erwarten Marktteilnehmer im zweiten Quartal 2026 durch den geplanten „CLARITY Act“ in den USA endlich mehr regulatorische Sicherheit für institutionelle Investoren.
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