Ethereum: Mark Cuban bleibt optimistisch

Mark Cuban hält an Ethereum fest, während der Kurs fällt und Großanleger verkaufen. Die Ethereum Foundation verzeichnet zudem personelle Abgänge.

Die Kernpunkte:
  • Cuban verkauft Bitcoin, hält Ethereum
  • Ethereum-Kurs fällt um 31 Prozent
  • Whale-Wallets stoßen große Mengen ab
  • Zero Network stellt Betrieb ein

Mark Cuban hat seinen Glauben an Bitcoin verloren. Der Milliardär und Investor gab kürzlich bekannt, den Großteil seiner BTC-Bestände verkauft zu haben. Zu Ethereum hält er weiterhin – ausdrücklich.

Cuban zeigte sich enttäuscht über Bitcoin als Inflationsschutz. Während des Iran-Konflikts sei Gold auf 5.000 Dollar gestiegen, Bitcoin dagegen gefallen. Das widerspreche seiner Erwartung an die Leitwährung als Absicherung gegen geopolitische Risiken. Andere Kryptowährungen bezeichnete Cuban als „Müll“. Ethereum und seine zugrundeliegenden Technologien – Smart Contracts und DeFi – sieht er hingegen positiv. Vor 2026 bestand Cubans Krypto-Portfolio zu 60 Prozent aus Bitcoin, 30 Prozent aus Ethereum und zehn Prozent aus anderen Assets.

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Gegenwind aus dem Ökosystem

Die Realität für Ethereum sieht derzeit anders aus. Der Kurs steht bei 2.070 Dollar – ein Minus von 31 Prozent seit Jahresbeginn und mehr als 57 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 4.829 Dollar. Auch die jüngste Wochenbilanz ist mit minus 9,2 Prozent schwach.

Großanleger reduzieren ihre Positionen. Zwischen dem 17. und 22. Mai verkauften Whale-Wallets Ethereum im Wert von geschätzt 725 Millionen Dollar. Gleichzeitig akkumulieren Langzeithalter – ein klassisches Spannungsfeld zwischen Kurz- und Langfristorientierung.

Die Ethereum Foundation durchläuft personelle Veränderungen. Acht Führungskräfte und Forscher haben die Organisation 2026 verlassen, fünf davon allein im Mai. Zuletzt gingen die Forscher Carl Beekhuizen und Julian Ma.

Zero Network schließt, ETF-Abflüsse halten an

Das gaslose Layer-2-Netzwerk Zero Network stellt seinen Betrieb ein. Die Begründung: Der Betrieb einer eigenen Chain sei zu ressourcenintensiv, kleinere Layer-2-Projekte hätten in einem überfüllten Markt kaum Chancen. Nutzer haben bis zum 31. Juli 2026 Zeit, ihre Assets abzuziehen.

Die Stimmung wird zunehmend bärisch. Die Marktkapitalisierung von Ethereum fiel binnen 15 Tagen um 11,6 Prozent. US-Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten zwischen dem 11. und 20. Mai Nettoabflüsse von insgesamt 432 Millionen Dollar – acht Handelstage in Folge. BlackRocks ETHA führte die Abzüge an. Seit fast drei Wochen gab es keinen Zuflusstag mehr, der 50 Millionen Dollar überschritt.

Cuban bleibt also mit seinem Optimismus für Ethereum vergleichsweise allein. Der Markt zeichnet ein anderes Bild. Bis zum Stichtag bei Zero Network am 31. Juli wird sich zeigen, ob die Akkumulation der Langzeithalter oder die Abflüsse der Großanleger die Richtung bestimmen.

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