Ethereum: Optimistische Umsatzprognosen!

Großinvestoren wie BitMine stocken ihre ETH-Bestände auf, während die Ethereum-Mainnet durch gesunkene Gebühren an Skalierbarkeit gewinnt. Der Markt bleibt zwischen Panikverkäufen und fundamentalen Stärken gespalten.

Die Kernpunkte:
  • BitMine kauft Milliardenwerte an Ethereum nach
  • ENS Labs verwirft eigene Layer-2-Lösung
  • Transaktionskosten auf Mainnet um 99% gefallen
  • Markt zeigt Paniksignale trotz starker Akteure

Während Ethereum um die psychologisch wichtige Marke von 2.000 Dollar kämpft, zeigt sich ein bemerkenswerter Gegensatz: Institutionelle Investoren nutzen die Schwäche für aggressive Zukäufe. Gleichzeitig liefert das Netzwerk selbst starke Signale – die jüngste Entscheidung von ENS Labs unterstreicht die erfolgreiche Skalierung der Mainnet.

BitMine stockt für fast 9 Milliarden Dollar auf

BitMine Immersion Technologies hat in der vergangenen Woche weitere 40.613 ETH erworben und hält nun insgesamt 4,32 Millionen Ethereum im Wert von 8,9 Milliarden Dollar. Die Strategie: Trotz unrealisierter Verluste von rund 7 Milliarden Dollar setzt Chairman Thomas Lee auf eine V-förmige Erholung. Seine Begründung: Ethereum hat in der Vergangenheit bereits acht Rückgänge von über 50 Prozent überstanden.

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Der Clou: Rund 67 Prozent der BitMine-Bestände sind gestaked und generieren annualisierte Erträge von über 200 Millionen Dollar. Die Position wird damit trotz fallender Kurse zu einem cashflow-positiven Asset.

ENS verwirft Layer-2-Pläne – Mainnet reicht aus

ENS Labs hat diese Woche überraschend bekannt gegeben, die geplante Layer-2-Lösung „Namechain“ aufzugeben. Stattdessen wird ENSv2 direkt auf der Ethereum-Mainnet laufen. Der Grund: Nach der Erhöhung des Gas-Limits von 30 auf 60 Millionen im Jahr 2025 sind die Transaktionskosten für ENS-Registrierungen um 99 Prozent gefallen. Eine Basis-Registrierung kostet nun unter 5 Cent.

Vitalik Buterin hat die Entscheidung öffentlich begrüßt. Sie zeigt: Die Mainnet skaliert schneller als erwartet. Andere Protokolle könnten diesem Beispiel folgen, was die Netzwerkaktivität und die ETH-Burn-Rate stärken würde.

Markt unter Druck – aber Fundament stabil

Die kurzfristige Preisrealität sieht anders aus. Ethereum testete zuletzt die Unterstützung bei 1.800 Dollar, bevor eine leichte Erholung auf 2.100 Dollar folgte. In den vergangenen 24 Stunden wurden im Kryptomarkt Positionen im Wert von 380 Millionen Dollar liquidiert, der Großteil davon Long-Positionen. On-Chain-Daten zeigen einen Anstieg von Token-Transfers zu Börsen – ein klassisches Paniksignal.

Analysten beobachten die 2.000-Dollar-Marke genau. Ein nachhaltiger Bruch könnte weitere Liquidationen bis in den Bereich von 1.740 Dollar auslösen. Die Frage ist, ob das aggressive Staking großer Halter wie BitMine ausreicht, um den Verkaufsdruck von Kleinanlegern zu absorbieren.

Zwei Narrative für die kommenden Wochen

Die nächsten Tage dürften entscheiden, welches Szenario sich durchsetzt: Entweder setzt sich die makroökonomische Angst durch und drückt den Kurs weiter – oder die institutionelle Akkumulation und die starke Netzwerk-Performance führen zu einer Trendwende. Die niedrigen Mainnet-Gebühren könnten dabei zum Katalysator werden, falls weitere Projekte dem ENS-Beispiel folgen.

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